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10.07.2008

Heidelberger Druck bereitet sich auf schlechte ... (zwei)

Mit dem nun mitgeteilten Maßnahmenpaket mit vier Bausteinen will Heidelberger Druck sich weiter in den Gebieten Verpackungsdruck und Dienstleistungen positionieren. Die Säulen des Programms sind die Reduzierung des F&E-Aufwands, die Restrukturierung der Postpress-Packaging-Aktivitäten, die deutliche Steigerung des Einkaufsvolumens außerhalb des Euro-Raumes und die Stärkung der internationalen Produktionsstandorte sowie eine Reduzierung der Strukturkosten.

Mit dem nun mitgeteilten Maßnahmenpaket mit vier Bausteinen will Heidelberger Druck sich weiter in den Gebieten Verpackungsdruck und Dienstleistungen positionieren. Die Säulen des Programms sind die Reduzierung des F&E-Aufwands, die Restrukturierung der Postpress-Packaging-Aktivitäten, die deutliche Steigerung des Einkaufsvolumens außerhalb des Euro-Raumes und die Stärkung der internationalen Produktionsstandorte sowie eine Reduzierung der Strukturkosten.

Insgesamt sollen damit Einsparungen von rund 100 Mio EUR bis 2010/11 realisiert werden, 75 Mio EUR davon sollen innerhalb der nächsten 18 Monate erreicht werden. Zunächst werde das Maßnahmenpaket im laufenden Geschäftsjahr 2008/09 zu Belastungen von rund 70 Mio EUR auf der Ergebnisseite führen; weitere Belastungen von 30 Mio EUR werden bis 2010/11 folgen, so Heidelberger Druck weiter.

Mittels Effizienzsteigerungen und Zusammenlegung von Entwicklungsaktivitäten sollen Kosten in Höhe von mindestens 25 Mio EUR eingespart werden - ein Rückgang von gut 10%. Mittelfristig soll der F&E-Aufwand auf weniger als 5% des Gesamtumsatzes reduziert werden.

Im Bereich Postpress Packaging soll das Ergebnis bis 2010/11 um 20 Mio EUR verbessert werden, teilte das Unternehmen weiter mit. Dies soll über eine Zusammenlegung von Produktionskapazitäten, die Verlagerung von Teilbereichen in die Slowakei sowie die Neustrukturierung von Entwicklungstätigkeiten innerhalb dieses Produktbereiches erreicht werden.

Das Einkaufsvolumen außerhalb des Euro-Raums soll auf knapp 200 Mio EUR im Jahr 2010/11 von derzeit rund 40 Mio EUR ausgebaut werden. Daneben werde auch die Produktion im Ausland weiter forciert. Die Werke in China und der Slowakei sollen ausgebaut werden. Zudem beabsichtigt Heidelberger Druck, die Produktion einer Druckmaschine im Kleinformat in das US-Werk zu verlagern, da sich dort der größte Absatzmarkt für dieses Produkt befindet.

Ergänzend plant Heidelberg Strukturkosten zu senken. In den nächsten 24 Monaten will das Unternehmen indirekte Kosten von 40 Mio EUR einsparen. Rund 10 Mio EUR davon sollen bereits im laufenden Geschäftsjahr erreicht werden.

Im Rahmen dieses Programmes plant das Unternehmen zudem, bis Ende des Geschäftsjahres 2010/11 weltweit 500 Stellen zu streichen. Zum 31. März 2008 beschäftige die Heidelberg-Gruppe weltweit 19.596 Mitarbeiter.

Webseite: http://www.heidelberg.com DJG/mim/brb

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