Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.11.2009

Heidelberger Druck schreibt sechsten Quartalsverlust in Folge

HEIDELBERG (Dow Jones)--Bei der Heidelberger Druckmaschinen AG zeichnet sich angesichts der Wirtschaftskrise weiter keine Erholung ab. Der krisengebeutelte MDAX-Konzern berichtete am Dienstagmorgen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 zum sechsten Mal in Folge einen Verlust. Das Minus fiel zudem höher aus als erwartet.

HEIDELBERG (Dow Jones)--Bei der Heidelberger Druckmaschinen AG zeichnet sich angesichts der Wirtschaftskrise weiter keine Erholung ab. Der krisengebeutelte MDAX-Konzern berichtete am Dienstagmorgen für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2009/10 zum sechsten Mal in Folge einen Verlust. Das Minus fiel zudem höher aus als erwartet.

Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter lag im zweiten Quartal 2009 bei -78 (Vorjahr: -56) Mio EUR, auch operativ und nach Sondereinflüssen weitete sich der Verlust auf -74 (-50) Mio EUR aus. Analysten hatten für den Maschinenbauer einen Nettoverlust nach Anteilen Dritter von 57 Mio EUR und einen operativen Fehlbetrag von 58 Mio EUR prognostiziert.

Der Auftragseingang fiel im zweiten Quartal auf rund 534 (Vj 721) Mio EUR und der Umsatz auf 499 (Vj 804) Mio EUR zurück. Beide Kennziffern lagen damit in etwa auf dem Niveau des Vorquartals. Die erneut schwache Geschäftsentwicklung kommt allerdings kaum überraschend, denn die Heidelberger hatten bereits Anfang Oktober über die Entwicklung bei Umsatz und Auftragseingang berichtet und ein weiter düsteres Bild für die Zukunft gezeichnet.

Der Maschinenbau steckt nach massiven Orderrückgängen in der heftigsten Rezession seit Jahrzehnten. Hohe Stornoraten und Bestellrückgänge machen dabei vor allem den Druckmaschinenherstellern schwer zu schaffen. Hauptgrund für die schwere Branchenkrise ist der Einbruch auf dem Printwerbemarkt, denn die Druckereien sind von Verlagen abhängig, die sich wiederum zu einem erheblichen Teil auf Werbeeinnahmen stützen.

DJG/cbr/rio

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.