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03.02.2009

Heidelberger Druckmaschinen profitiert im 3Q... (zwei)

"Die Finanzmarktkrise hat den Maschinenbausektor Ende 2008 ausgebremst", erklärte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Die Investitionen sind stark rückläufig, weil unsere Kunden von einem geringeren Kapazitätsbedarf ausgehen und verunsichert sind. Zurzeit hilft uns vor allem unser striktes Kostenmanagement, das wir rechtzeitig eingeleitet haben."

"Die Finanzmarktkrise hat den Maschinenbausektor Ende 2008 ausgebremst", erklärte Bernhard Schreier, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens. "Die Investitionen sind stark rückläufig, weil unsere Kunden von einem geringeren Kapazitätsbedarf ausgehen und verunsichert sind. Zurzeit hilft uns vor allem unser striktes Kostenmanagement, das wir rechtzeitig eingeleitet haben."

Heidelberger Druckmaschinen hat nach eigenen Angaben die Personalkosten unter anderem durch Kurzarbeit in allen Bereichen angepasst, die Produktion gedrosselt, Verwaltungsstrukturen gestrafft und die Investitionen sowie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung reduziert.

"Wir haben mit dem Maßnahmenpaket frühzeitig auf die aktuelle Wirtschaftskrise reagiert", fügte Schreier hinzu. Mitte 2008 hatte der Konzern ein Paket zur Kostenreduzierung verabschiedet und wegen der wirtschaftlichen Situation Ende Oktober 2008 ausgeweitet und eine beschleunigte Umsetzung angekündigt. Insgesamt will Heidelberger Druck weltweit 2.500 Stellen streichen.

Heidelberger Druck bekräftigte die Aussagen von Ende Oktober, wonach für das laufende Geschäftsjahr 2008/09 (per Ende März) im Vergleich zum Vorjahr erhebliche Umsatzeinbußen, ein hierdurch bedingt deutlich schlechteres Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit sowie ein ebenfalls verschlechtertes Finanzergebnis erwartet wird. In Summe, einschließlich der Sondereinflüsse, werde dies im laufenden Geschäftsjahr zu einem deutlichen Jahresfehlbetrag führen.

Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise habe die konjunkturelle Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2008 stark belastet. Die Investitionsneigung in der Printmedien-Industrie werde durch die geringe Auslastung der Druckereien kurzfristig nicht wesentlich ansteigen und die unsichere Wirtschaftslage lässt laut Heidelberger Druck keinen gesicherten Ausblick zu.

Das Management von Heidelberger Druck will "auch in Zukunft alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Ertragssituation des Unternehmens nachhaltig zu stabilisieren".

Der Umsatz des Konzerns lag nach neun Monaten (1. April bis 31. Dezember 2008) bei 2,211 (Vj 2,568) Mrd EUR. Dabei verzeichnete das Unternehmen Umsatzrückgänge in allen Regionen. Die Auftragseingänge lagen in den ersten neun Monaten bei 2,432 (Vj 2,824) Mrd EUR. Außer in Lateinamerika ging der Auftragseingang in allen Regionen zurück. Aufgrund des rückläufigen Bestellvolumens im dritten Quartal reduzierte sich der Auftragsbestand bis zum 31. Dezember auf 978 Mio EUR nach 1,196 Mrd EUR im Vorjahr.

Beim betrieblichen Ergebnis (ohne Sondereinflüsse) wies der Konzern nach drei Quartalen ein minus von 45 Mio EUR nach einem plus von 177 Mio EUR im Vorjahr aus. Die Sondereinflüsse bezifferte das Unternehmen kumuliert zum 31. Dezember 2008 auf minus 32 Mio EUR. Die Auflösung der Rückstellung für den im September 2008 abgeschlossenen Tarifvertrag zur Altersteilzeit von 22 Mio EUR führte im dritten Einzelquartal per Saldo zu einem Ertrag von 8 Mio EUR.

Das Ergebnis nach Steuern betrug zum 31. Dezember minus 119 Mio EUR nach 87 Mio EUR im Vorjahr.

Webseite: http://www.heidelberg.com - Von Christine Benders-Rüger, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/cbr/kla Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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