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16.04.2014 - 

TRBO-Studie

Hitliste der Kaufabrüche

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Warum scheitern viele potenzielle Verkaufsvorgänge im Netz? Eine Studie des Münchner Technologieunternehmen TRBO fragt nach den Gründen für Verkaufsabrüche.
Kaufabrüche beim Shoppen im Netz müssen nicht sein. Wer die Ursachen kennt, kann seinen Webshop optimieren.
Kaufabrüche beim Shoppen im Netz müssen nicht sein. Wer die Ursachen kennt, kann seinen Webshop optimieren.
Foto: TRBO

Viele Online-Shopping-Aktionen werden nicht zu Ende geführt. Ärgerlich für den Verkäufer, dem ein Geschäft entgeht und ebenso nervig für den Kunden, weil er Zeit und Aufwand in den gescheiterten Kaufvorgang investiert hat. Wer weiß, woran die Online-Kunden scheitern, kann seinen Webshop optimieren und dafür sorgen, dass die Käufer am Ende des Kaufvorgangs tatsächlich auf den "Jetzt kaufen"-Button klicken.

Eine Studie des Münchener Datenanalysespezialisten TRBO mit 1.000 Internetnutzern nimmt die Ursachen für Verkaufsabbrüche im Netz genauer unter die Lupe. Die Befragten sollten die fünf häufigsten Gründe nennen, warum sie schon einmal einen Bestellvorgang abgebrochen haben, obwohl bereits Produkte im Warenkorb lagen. Demnach sind zu hohe Versandkosten (57 Prozent) der häufigste Grund für den Kaufabbruch, gefolgt vom Fehlen einer passenden Bezahlmethode (53 Prozent). Immerhin 39 Prozent brechen den Kauf ab, weil ihnen die Anlage eines Kundenkontos zu aufwendig ist.

Für jeden vierten Befragten fehlte die letzte Kaufmotivation, weil das Produkt nicht dringend benötigt wird. Bei den weiblichen Befragten gab dies sogar knapp jede Dritte an , im Gegensatz zu 19 Prozent bei den Männern. 13 Prozent aller Befragten brachen wiederum den Kauf ab, um zuerst online einen Rabattcode zu suchen. Jeder Fünfte gab bei der Befragung an, dass technische Probleme des Shops schon einmal zum Scheitern des Shopping-Vorgangs geführt hat.

Der Händler hat es in der Hand

TRBO-Geschäftsführer Daniel Kirchleitner sieht daher bei der Optimierung von Online-Shops noch ein sehr großes Ausbaupotenzial: "Die Zahlen zeigen, dass ein langwieriger Bestellvorgang viele Nutzer von einem Kauf abhält. Dabei ist dies ein Faktor, den Händler selbst in der Hand haben", meint er. Bereits die Verschlankung des Registrierungsprozesses könne die Zahl der Warenkorbabbrecher deutlich verringern. Viele weitere Abbruchgründe wie hohe Versandkosten oder fehlende Kaufmotivation könnten heutzutage mit intelligenten Technologien einfach und rechtzeitig erkannt werden, bevor es zum Verlust des Kunden kommt. "Eine individuelle Ansprache in Echtzeit kann dann einen Nicht-Käufer doch noch zum Käufer machen", erklärt der TRBO-Chef.

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