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16.03.2007

Ich hätte es wissen müssen

Lieber Dr. T., BenQ Mobile ist tot - und ich sitze auf 500 BenQ-Siemens-Handys. Hätten Sie mich nicht warnen können?

Bin ich Hellseher? Hätte ich T-Aktien gekauft, wenn ich das zweite Gesicht oder Ahnung von Wirtschaft hätte? Aber der Herr Krug war so sympathisch, und er ist ja auch Anwalt, da musste ich einfach zuschlagen. Es kommt jedoch noch schlimmer: Ich habe gewettet, dass Bayern München Deutscher Meister wird, doch dazu später mehr.

Zurück zu Ihrer Frage, die mich mehrere schlaflose Nächte gekostet hat: "Hätte ich es wissen müssen?" Die Antwort lautet: "Ja", denn ich war beim Start der Marke BenQ-Siemens dabei. Der Brand Launch, wie man das auf Deutsch sagt, war eine Katastrophe: Erst suchte ich halb Berlin vergeblich nach dem Veranstaltungsort ab, der sich als nicht fertig gestellter U-Bahnhof herausstellte. Die hippe Szene-Location hatte alle Nachteile eines U-Bahnhofs. Es war dunkel, hässlich, kalt und zugig. Leider fehlte der größte Vorteil eines solchen Ortes: ein Zug, der einen schnell woanders hinbringt.

Am Morgen danach: Schneechaos in Berlin! Es hatte zirka 0,5 Zentimeter geschneit, was den Verkehr komplett zum Erliegen brachte. Ich saß fünf Stunden in Berlin Tegel fest - dem kleinsten und schäbigsten Flughafen, den ich kenne. Als ich wieder in München gelandet war, hatte sich mein Butler erhängt, die Kinder waren drogenabhängig geworden, der Hund gestorben und mein Haus abgebrannt. (Ich übertreibe ein bisschen, damit es dramatischer wird. Ich besitze nämlich weder Kinder noch Haus und schon gar keinen Hund.) So gesehen gebe ich Ihnen Recht: Ich hätte es wissen müssen.

Zum Glück bin ich nicht der Einzige, dem es an Intuition mangelt. Vielleicht haben Sie das Champions-League-Spiel Real Madrid gegen Bayern München gesehen. Was hatten die Madrilenen auf ihren Leibchen (oder wie die Dinger heißen) stehen? Richtig: BenQ-Siemens. Und was ist passiert? Richtig: Sie haben verloren. Womit wir bei der eingangs erwähnten Wette wären. Was steht auf den Hemdchen der Bayern-Spieler? Richtig: T-Com. Und was kann man damit garantiert nicht werden? Richtig: Deutscher Meister.

So viel verrät Ihnen schon mal

Ihr Dr. T.

P.S.: Das Gerücht, dass die Bayern-Spieler demnächst in "T-Service"-Trikots gesteckt werden, nur noch das halbe Gehalt bekommen, dem Schiedsrichter einen Tee mitbringen und die verspannten Wadenmuskeln der gegnerischen Mannschaft massieren müssen, entbehrt natürlich jeder Grundlage.

Dr. T.’s Sprechstunde finden Sie alle 14 Tage in ChannelPartner und online im CP forum. Wollen auch Sie sich nachträglich die Zukunft vorhersagen lassen? Dann senden Sie eine E-Mail an thafen@channelpartner.de.