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01.06.2007

IDC: Smartphone-Nachfrage von Unternehmen zieht deutlich an

Die Marktforscher von IDC prognostizieren, dass der weltweite Verkauf von sogenannten konvergenten Mobilfunkgeräten (Converged Mobile Devices = CMD), also Smartphones, PDAs und Blackberrys, an Unternehmen in naher Zukunft um durchschnittlich 54 Prozent jährlich wachsen wird.

Die konvergenten mobilen Geräte seien zu unverzichtbaren Werkzeugen für Außendienstmitarbeiter geworden, erklärt IDC in der aktuellen Studie "Worldwide Enterprise Converged Mobile Device 2007 – 2011". Nachdem bislang vornehmlich große Konzerne, überwiegend in den USA und Kanada, die Nachfrage angetrieben hätten, gebe es nun auch bei kleineren Firmen in allen Märkten und Regionen ein enormes Wachstumspotenzial. Zusätzlich brächten inzwischen häufig einzelne Mitarbeiter - quasi über die Hintertür – ihre privaten Smartphones in die Unternehmensnetze ein – sehr zum Leidwesen der IT-Abteilungen, die derartigen Wildwuchs nun unter anderem mit Firmen-Handys stoppen wollen. Als Konsequenz aus diesen Entwicklungen prognostiziert IDC, dass der jährliche Absatz von firmentauglichen mobilen Endgeräten bis 2011 auf mehr als 82 Millionen Einheiten ansteigen wird.

Von den rund 9,6 Millionen Smartphones, die Unternehmen im vergangenen Jahr bestellten, gingen laut Untersuchungen der Marktforscher 42 Prozent in die USA - ein Trend, der aus Sicht der Auguren in den nächsten fünf Jahren anhalten soll. Als zweitgrößten Markt für Unternehmens-Smartphones nennt IDC Westeuropa. Daneben erwarten die Auguren aber auch in anderen Regionen wie Lateinamerika, Osteuropa und dem Großteil des Asien-Pazifik-Raums eine wachsende Adoptionsrate in Unternehmen. Eine Ausnahme stellt laut Studie lediglich Japan dar, das im Prognosezeitraum seine Position als fast vollständig Endkunden-geprägter Markt beibehalten soll.

Als einen der Hauptgründe für das erwartete Wachstum bei der Firmennutzung nennt IDC-Analyst Sean Ryan die Fähigkeit der mobilen Geräte, neben der einfachen Telefonie auch Firmen-Mails zu empfangen, auf das Internet/Intranet zuzugreifen und eine sichere Verbindung zu unternehmensinternen Datenbanken aufzubauen. "Mit der zunehmenden Verknüpfung der konvergenten Devices mit Unternehmensnetzen geht der Trend von Mobility-Initiativen zu Standardisierung, Sicherheit und Kontrolle", erklärt Ryan. Dies führe dazu, dass immer mehr Unternehmen die Mobilfunkgeräte für ihre Mitarbeiter selbst beschaffen. (mb)

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