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18.06.2008

IPO/SMA Solar Technology will bis 4. Juli an die Börse

NIESTETAL (Dow Jones)--Der Photovoltaik-Zulieferer SMA Solar Technology AG will bis zum 4. Juli an die Börse gehen. Die Gesellschaft aus Niestetal bei Kassel strebt die Notierungsaufnahme im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse an. Neben der GK Software, die zum Wochenschluss die Handelsaufnahme anstrebt und Sinosol wäre dies der dritte Börsengang im streng regulierten Segment der Deutschen Börse in diesem Jahr.

Wie aus dem am Dienstagabend veröffentlichten Börsenprospekt hervorgeht, sollen im Rahmen des Börsengangs bis zu 11,5 Mio Aktien angeboten werden. Bis zu 4,5 Mio Aktien stammen dabei aus einer Kapitalerhöhung, während die Altaktionäre bis zu 7 Mio Aktien anbieten. Zusätzlich stehen für die Mehrzuteilung bis zu 1,5 Mio Titel aus dem Besitz der Altaktionäre zur Verfügung.

Die SMA Solar Technology rechnet mit einen Bruttoemissionserlös von mindestens 100 Mio bis 150 Mio EUR und Gesamtkosten zwischen 7,5 Mio und 9,5 Mio EUR.

Der Angebotszeitraum ist noch nicht fixiert. Die Zeichnungsfrist beginnt frühestens am 23. Juni und spätestens am 30. Juni. Sie endet frühestens am 25. Juni und spätestens am 3. Juli. Die Notierungsaufnahme in Frankfurt ist für den ersten Bankarbeitstag nach Ablauf des noch festzulegenden Angebotszeitraums vorgesehen.

Mit dem Mittelzufluss will SMA die Eigenkapitalbasis stärken, die Internationalisierung ihres Geschäfts vorantreiben und die Entwicklungskapazitäten ausbauen. Zukäufe im niedrigen zweistelligen Millionenbereich sind laut Angebot nicht ausgeschlossen.

Wie bekannt, wird der Börsengang von Citigroup, Deutsche Bank, Commerzbank und der Landesbank Baden-Württemberg begleitet. Die Altaktionäre von SMA verpflichten sich, mindestens sechs Monate auf einen Verkauf weiterer Anteile zu verzichten.

Mit einem Umsatzanteil von 95,9% im ersten Quartal ist die Herstellung von Photovoltaik-Wechselrichtern das Kerngeschäft von SMA. Außerdem stellt das Unternehmen leistungselektronische Komponenten für die Schienenverkehrstechnik her.

Im Geschäftsjahr 2007 steigerte SMA den Konzernumsatz von 192,9 Mio um 69,7% auf 327,3 Mio EUR. Im ersten Quartal 2008 erzielte das Unternehmen 115,1 Mio EUR Umsatz, wobei der Auslandsanteil etwa 40% betrug.

Das EBIT 2007 lag bei 59,3 Mio EUR, eine Steigerung von 77,4% im Vorjahresvergleich. Der Jahresüberschuss erreichte 36,8 Mio EUR. Im ersten Quartal 2008 wuchs das EBIT auf 24,3 Mio von 1,3 Mio EUR, und der Quartalsüberschuss kletterte auf 17,3 Mio von 0,8 Mio EUR.

Webseite: http://www.sma.de/ -Von Rüdiger Schoß und Martin Rapp, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 104; unternehmen.de@dowjones.com DJG/rso/mmr/rio

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