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17.09.2007

IT-Jobs: Alle wollen zu SAP und Google

SAP hat es endlich geschafft: Nachdem die Walldorfer vor zwei Jahren den dritten Platz belegten und im Vorjahr Zweiter wurden, haben sie nun endlich das Siegertreppchen erklommen. Zum neunten Mal hat das Berliner Trendence-Institut im Rahmen des "Absolventenbarometers" ermittelt, bei wem der deutsche Informatiknachwuchs arbeiten möchte. Europas größtes Softwarehaus zeichnet sich durch eine kontinuierliche und engagierte Personalarbeit aus nach dem Motto: "Tue Gutes und rede darüber".

Hand in Hand mit Hochschulen

Personalvorstand Claus Heinrich ist sich auch nicht zu schade, immer wieder das Gespräch mit den Studenten zu suchen oder Vorträge an Hochschulen zu halten. Er selbst unterrichtet an der Universität in Mannheim. Darüber hinaus tritt SAP auf zahlreichen Campus-Rekrutierungsmessen auf, um sich dort vorzustellen. Was dem Image der Softwareschmiede außerdem hilft, ist ihr Erfolg, wie Trendence-Berater Oliver Viel hervorhebt.

SAP kann eine einmalige Erfolgsgeschichte vorweisen und wächst kontinuierlich. Auf einen Aspekt ist Vorstand Heinrich besonders stolz: "Wir haben in unserer 35-jährigen Firmengeschichte bisher noch niemanden in Deutschland aufgrund sinkender Umsatzzahlen entlassen." Zwar habe es vor einigen Jahren eine schwierige Phase gegeben, aber mithilfe von anderen Einsparungen ließen sich Entlassungen vermeiden. Der SAP-Manager weiter: "Das Unternehmen wünscht sich eine langfristige Zusammenarbeit, ein Entwickler braucht oft ein Jahr, bis er sich richtig eingearbeitet hat."

Von null auf Rang zwei stürmte Google. Der Suchmaschinenanbieter hat es geschafft, in kürzester Zeit ein sehr gutes Image am Arbeitsmarkt der Informatiker aufzubauen. Vorjahressieger IBM belegt Rang drei. Verlierer unter den Top-Arbeitgebern ist Siemens. Sowohl bei den Betriebswirten als auch bei den Ingenieuren und den Informatikern haben die Münchener an Image und Rankingplätzen eingebüßt. Alexander Roth