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27.03.2009

Jenoptik erwartet 2009 Umsatz- und Ergebnisrückgang (zwei)

Im Gesamtjahr 2008 profitierte das Thüringer Unternehmen - wie bereits Ende Januar mitgeteilt - vor allem von dem Segment Verteidigung & Zivile Systeme sowie von einer starken Nachfrage nach Sicherheitstechnik. Der Umsatz erhöhte sich auf 548,3 (521,7) Mio EUR und das Konzern-Betriebsergebnis kletterte auf 37,1 (35,3) Mio EUR. Zusammen mit dem laut Jenoptik verbesserten Finanz- und Beteiligungsergebnis erreichte das Ergebnis nach Steuern 16,6 Mio EUR, während im Jahr zuvor noch ein Verlust ausgewiesen wurde.

Im Gesamtjahr 2008 profitierte das Thüringer Unternehmen - wie bereits Ende Januar mitgeteilt - vor allem von dem Segment Verteidigung & Zivile Systeme sowie von einer starken Nachfrage nach Sicherheitstechnik. Der Umsatz erhöhte sich auf 548,3 (521,7) Mio EUR und das Konzern-Betriebsergebnis kletterte auf 37,1 (35,3) Mio EUR. Zusammen mit dem laut Jenoptik verbesserten Finanz- und Beteiligungsergebnis erreichte das Ergebnis nach Steuern 16,6 Mio EUR, während im Jahr zuvor noch ein Verlust ausgewiesen wurde.

"Jenoptik ist für ein schwieriges Jahr 2009 gerüstet. Wir haben unseren Konsolidierungskurs fortgesetzt und das Kerngeschäft weiter ausgebaut. Es ist uns damit gelungen, den Konzern in stabiles Fahrwasser zu bringen. Die neue markt- und kundennahe Struktur hat sich bewährt", wird Michael Mertin weiter zitiert.

Die Auftragseingänge ermäßigten sich im Konzern 2008 auf 508,2 Mio EUR von 525,8 Mio EUR im Vorjahr. Der Rückgang resultiere im Wesentlichen aus der Halbleiterkrise, die sich im zweiten Halbjahr 2008 verstärkt und die Auftragslage im Segment Laser & Optische Systeme beeinflusst habe, erklärte Jenoptik. Im Segment Verteidigung & Zivile Systeme lag der Auftragseingang laut Jenoptik "erwartungsgemäß" unter dem des Vorjahres.

Beim Segment Messtechnik sei hingegen ein deutlicher Zuwachs beim Auftragseingang verzeichnet worden. Dies sowohl in der Industriellen Fertigungsmesstechnik als auch bei den Systemen für die Verkehrssicherheit. Den Auftragsbestand per 31. Dezember 2008 bezifferte Jenoptik auf 395,1 Mio EUR nach 439,4 Mio EUR im Vorjahr. Knapp 75% davon entfallen auf das von langfristigen und großen Aufträgen geprägte Wehr- und Sicherheitstechnik-Geschäft.

Für 2008 will Jenoptik keine Dividende zahlen und verweist zur Begründung auf die Konzentration des Unternehmens auf Liquidität bzw Cash-Flow. Finanzvorstand Frank Einhellinger erklärte dazu, "die weitere Stärkung der Finanzkraft des Konzerns hat Priorität". Neben den positiven Cashflows und freien Banklinien von knapp 80 Mio EUR sind laut Jenoptik aktuell auch mehrere kleinere kurzfristige Kreditrahmen auf einen mittelfristigen Horizont ausgeweitet sowie neue finanzierende Banken gewonnen worden.

An den langfristigen Zielen hält der Optoelektronik-Konzern fest: "Wir wissen jedoch nicht, wie viel uns die aktuelle Situation an Zeitverschiebung bringen wird", erklärt der Vorstandsvorsitzende weiter. Jenoptik will den Umsatz langfristig auf 1 Mrd EUR erhöhen und die EBIT-Marge auf 9% bis 10% verbessern.

Webseite: http://www.jenoptik.de - Von Markus Klausen, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 110, markus.klausen@dowjones.com DJG/kla/cbr Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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