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11.07.2009

Kannegiesser: Entlassungswelle bislang ausgeblieben - Presse

BERLIN (Dow Jones)--Trotz der andauernden Wirtschaftskrise ist der Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie bislang deutlich niedriger ausgefallen als zunächst befürchtet. "Obwohl die Kapazitätsauslastungen in den Unternehmen auf einem historischen Tiefstand liegen, ist die Beschäftigtenzahl in der Branche im Vergleich zum Vorjahr nur um moderate 2,5% gesunken", sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, der "Rheinpfalz am Sonntag", Landau. Eine Entlassungswelle sei bisher ausgeblieben.

BERLIN (Dow Jones)--Trotz der andauernden Wirtschaftskrise ist der Jobabbau in der Metall- und Elektroindustrie bislang deutlich niedriger ausgefallen als zunächst befürchtet. "Obwohl die Kapazitätsauslastungen in den Unternehmen auf einem historischen Tiefstand liegen, ist die Beschäftigtenzahl in der Branche im Vergleich zum Vorjahr nur um moderate 2,5% gesunken", sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, der "Rheinpfalz am Sonntag", Landau. Eine Entlassungswelle sei bisher ausgeblieben.

Dass viele Metall- und Elektrounternehmen die Beschäftigung trotz desaströser Geschäftslage über fast neun Monate hinweg hielten, "hat es in der deutschen Wirtschaftsgeschichte noch nie gegeben". Seit Monaten lebten die meisten Unternehmen allerdings von ihrer Substanz, betonte der Verbandspräsident. Sie hätten auf eine Anpassung der Beschäftigungssituation an die geringe Auslastung weitgehend verzichtet.

Wenn jedoch rund 97% der Mitarbeiter bei weniger als 70% Auslastung weiter beschäftigt würden, habe dies auch Auswirkungen auf die Lohnstückkosten. Sie seien im ersten Quartal 2009 um 28% gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen. Kurzarbeit könne nur ein Überbrückungsinstrument sein "und auf Dauer eine Anpassung an die Kapazität nicht ersetzen", sagte Kannegiesser.

Webseiten: http://www.rheinpfalz.de http://www.gesamtmetall.de/ DJG/kth

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