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23.04.2010

Kostenanstieg lässt Salzgitters Prognose wackeln - FTD

HAMBURG (Dow Jones)--Neue Rohstofflieferverträge und die Unsicherheit am Stahlmarkt könnten das Jahresziel der Salzgitter AG gefährden. "Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir unsere Prognose anpassen", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leese der "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagsausgabe). Die Wahrscheinlichkeit dafür bezifferte er auf 50%.

HAMBURG (Dow Jones)--Neue Rohstofflieferverträge und die Unsicherheit am Stahlmarkt könnten das Jahresziel der Salzgitter AG gefährden. "Wenn es hart auf hart kommt, müssen wir unsere Prognose anpassen", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Leese der "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagsausgabe). Die Wahrscheinlichkeit dafür bezifferte er auf 50%.

"Weder die Rohstoffkosten noch die nachgefragten Mengen noch der Verkaufspreis sind kalkulierbar - mehr Unsicherheit geht nicht", sagte Leese. Im März hatte er für 2010 einen Vorsteuergewinn in zweistelliger Millionenhöhe in Aussicht gestellt.

Deutschlands zweitgrößter Stahlhersteller sei derzeit noch in Verhandlungen mit den Rohstoffkonzernen. Leese mache sich aber "keine Illusionen", dass Salzgitter einen besseren Abschluss erzielen könne, als ihre asiatischen Wettbewerber. Diese mussten in den jüngsten Verhandlungsrunden mit den Konzernen Vale, Rio Tinto und BHP Billiton einen Preisaufschlag bei Eisenerz von 90% akzeptieren. Gleichzeitig wurde die Laufzeit der Verträge von einem Jahr auf drei Monate begrenzt, um die Preise enger an das Spotmarktniveau zu koppeln.

Die Verteuerungen der Rohstoffe müssten über die Stahlpreise weitergegeben werden, sagte Leese der FTD. Dafür sehe er gute Chancen, denn die Verkaufsmengen liegen aktuell deutlich über den Erwartungen. Es sei aber unklar, ob die Kunden nach dem Einbruch 2009 ihre Läger auffüllen, oder ob tatsächlich der Stahlverbrauch steige. Salzgitter legt ihre Quartalszahlen am 12. Mai vor.

Webseite: www.ftd.de DJG/sha/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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