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27.03.2009

Kuka und Grenzebach einigen sich auf Grundzüge der Kooperation

AUGSBURG/HAMMLAR (Dow Jones)--Der Augsburger Anlagen- und Industrieroboterbauer Kuka und die Grenzebach Maschinenbau GmbH haben sich auf die Rahmenbedingungen ihrer zukünftigen Zusammenarbeit geeinigt. Es sei eine "Einigung zu den wichtigsten Grundzügen der zukünftigen Strategie und Zusammenarbeit" erzielt worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Damit nimmt die angestrebte tiefergehende Kooperation mit dem neuen Ankerinvestor konkrete Züge an.

AUGSBURG/HAMMLAR (Dow Jones)--Der Augsburger Anlagen- und Industrieroboterbauer Kuka und die Grenzebach Maschinenbau GmbH haben sich auf die Rahmenbedingungen ihrer zukünftigen Zusammenarbeit geeinigt. Es sei eine "Einigung zu den wichtigsten Grundzügen der zukünftigen Strategie und Zusammenarbeit" erzielt worden, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Damit nimmt die angestrebte tiefergehende Kooperation mit dem neuen Ankerinvestor konkrete Züge an.

Grenzebach, ein Familienunternehmen aus dem 40 Kilometer nördlich von Augsburg gelegenen Hamlar, hatte Anfang März überraschend bekannt gegeben, die Kuka-Beteiligung ausgeweitet zu haben und eine Sperrminorität anzustreben. Bereits seinerzeit hatte Grenzebach Anspruch auf eine Beteiligung im Kuka-Aufsichtsrat gestellt.

Laut der Mitteilung vom Freitag würden sich Grenzebach und Rinvest, bei der Grenzebach aktuell einen Teil der Kuka-Beteiligung parkt, mit zwei Aufsichtsräten "angemessen repräsentiert" fühlen. Daher wollen die Unternehmen auf der Kuka- Hauptversammlung keine weiteren Veränderungen im Kontrollgremium anstreben.

Um die Kandidaten in den Aufsichtsrat der Augsburger entsenden zu können, wollen Grenzebach und Rinvest die Tagesordnung der Kuka-Hauptversammlung am 29. April erweitern. Ein entsprechender Antrag werde am 30. März veröffentlicht, der Kuka-Aufsichtsrat wird sich nach seiner Sitzung am 2. April dazu äußern.

Bei den Kandidaten für den Aufsichtsrat handelt es sich um Grenzebach-Geschäftsführer Bernd Minning und Till Reuter, Verwaltungsrat bei Rinvest und seit geraumer Zeit Berater der Familie Grenzebach.

In der Mitteilung vom Freitag hieß es, "beide Seiten waren mit dem Ergebnis des Gesprächs, das in einer Atmosphäre gegenseitigen Respekts und wieder gefundenen Vertrauens stattfand, sehr zufrieden". Neben dem Thema Personal stand auch die operative Zukunft von Kuka auf der Agenda der Gespräche: Das Geschäftsmodell mit den zwei Geschäftsbereichen Anlagenbau und Roboter sei bestätigt worden, erklärte Grenzebach.

Bereits Anfang des Monats hatte das mittelständische Unternehmen angekündigt, keine Veränderungen bei dem MDAX-Konzern durchsetzen zu wollen: "Wir bekennen uns zu den beiden bestehenden Sparten von Kuka und sehen gute Möglichkeiten für gemeinsames Wachstum", sagte Grenzebach-Geschäftsführer Minning auf einer Telefonkonferenz.

Bernd Minning und Kuka-Aufsichtsratvorsitzender Rolf Bartke erklärten in der gemeinsamen Mitteilung: "Wir sind zuversichtlich, dass nunmehr beide Unternehmen auf gutem Wege sind, ihre langfristig angelegte Partnerschaft auszubauen und die Zukunft beider Unternehmen auf eine breitere Basis zu stellen."

Die Wogen scheinen sich also geglättet zu haben. In den Medien war in den vergangenen Tagen viel über Unstimmigkeiten zwischen beiden Unternehmen berichtet worden. So schrieb das "Handelsblatt" am Mittwoch, Kuka wolle dem neuen Großaktionär den Weg in den Aufsichtsrat versperren, weswegen ein Streit ausgebrochen sei. Der "Platow-Brief" berichtete am Vortag, dass Grenzebach entgegen bisherigen Aussagen ein Übernahmeangebot für Kuka plane.

Webseite: http://www.kuka-ag.de/ - Von Nico Schmidt, Dow Jones Newswires; +49 - (0)69 297 25 111, nico.schmidt@dowjones.com DJG/ncs/cbr Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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