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28.11.2016 - 

Virtual Private Networking

Lancom erweitert VPN-Client um Bypass- und Home-Zone-Funktionen

Andreas Th. Fischer ist freier Journalist in München. Er verfügt über langjährige Erfahrung als Redakteur in verschiedenen IT-Fachmedien, darunter NetworkWorld Germany, com! professional und ChannelPartner. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in den Bereichen IT-Security, Netzwerke und Virtualisierung.
Lancom hat die neue Version 3.11 des Advanced VPN Clients vorgestellt. Sie hat einige neue Funktionen wie VPN-Bypass, Home Zone und bessere Roaming-Optionen erhalten.

Lancom Systems hat die Version 3.11 seiner IPSec-basierten AVC-Software (Advanced VPN Client) vorgestellt. Der Client bietet nach Angaben des deutschen Netzwerkherstellers einige neue Funktionen, die Administratoren und Anwendern die Arbeit erleichtern sollen. So habe man nun unter anderem VPN-Bypass, Home Zone und eine komplette IPv6-Unterstützung integriert, teilte das Unternehmen mit.

Der neue VPN-Client von Lancom unterstützt jetzt auch VPN-Bypass, Home Zone und bietet erweiterte Roaming-Funktionen.
Der neue VPN-Client von Lancom unterstützt jetzt auch VPN-Bypass, Home Zone und bietet erweiterte Roaming-Funktionen.
Foto: Lancom

Neu: Traffic am VPN-Tunnel vorbeileiten

VPN-Bypass dient dazu, gezielt Traffic an einem VPN-Tunnel vorbei zu leiten. Das sei etwa dann nützlich, wenn größere Datenmengen wie Betriebssystem-Updates über das Internet durchgeführt werden sollen. Hierzu lassen sich Anwendungen oder Domänen definieren, die vom VPN ausgenommen sind und die ohne den Tunnel direkt auf das Internet zugreifen dürfen. Diese Anwendungen belasten dann nicht das VPN-Gateway am Ende des Tunnels.

Die neue Home Zone ist ein spezielles Nutzungsprofil, mit dem sich Regeln für beispielsweise verschiedene Standorte festlegen lassen. So könnte der Administrator dem Anwender im Home-Office den Zugriff auf seinen lokalen Drucker oder Scanner erlauben. Verlässt der Nutzer den Home-Zone-Bereich, werden die Standard-Firewall-Regeln automatisch wieder aktiviert.

Laut Lancom ist mit der neuen Version des IPSec-Clients erstmals auch die native Einwahl in IPv6-Netzwerke möglich. Optional kann nun außerdem Roaming gesperrt werden.

Die neue AVC-Software unterstützt laut Hersteller alle aktuellen 32- und 64-Bit-Windows-Systeme von Vista über Windows 7, 8/8.1 bis Windows 10. Sie ist ab sofort erhältlich und kostet 99 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Das Update von Version 2.3 oder 3.0 kostet 59 Euro plus MwSt. Interessenten können eine 30 Tage lauffähige Testversion herunterladen.

Als Bezugsquellen für den neuen VPN-Client von Lancom listet die Handelsvergleichsplattform ITscope unter anderem Future-X, Ingram Micro, ALSO, MEDIUM, Tech Data, Wortmann und everIT.

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