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09.12.2014 - 

Server-x-Integration

Lenovo plant keinen Personalabbau

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Nach Übernahme des x86-Server-Geschäfts von IBM stellt Lenovo nun das Partnerprogramm neu auf. Dabei setzt der Hersteller auf die neu hinzugekommenen IBM-Mitarbeiter.

Rund 140 neue Mitarbeiter hat Lenovo im Zuge der des x86-Server-Geschäfts ("System x" von IBM dazu bekommen. Für Robert Pasquier, Executive Director und Head of SMB Central Region bei Lenovo, gilt es jetzt, nicht nur die Produkte in das Lenovo-Portfolio zu integrieren. Nun müssen auch die Partnerprogramme angeglichen und die ehemaligen IBM-System x-Experten eingebunden werden.

Robert Pasquier, Executive Director und Head of SMB Central Region bei Lenovo, will mit den zusätzlichen ehemaligen IBM-Mitarbeitern die Fachhandelsbetreuung verbessern.
Robert Pasquier, Executive Director und Head of SMB Central Region bei Lenovo, will mit den zusätzlichen ehemaligen IBM-Mitarbeitern die Fachhandelsbetreuung verbessern.
Foto: Lenovo

Anders als bei ähnlichen Akquisitionen üblich, will Pasquier auf Stellenstreichungen verzichten: "Wir haben keinen Personalabbau geplant", bekräftigt er gegenüber ChannelPartner. Vielmehr wolle man durch die zusätzlichen Mitarbeiter die Betreuung von Kunden und Fachhandelspartner verbessern.

Fehlendes Puzzlestück

Mit den System x-Geräten baut Lenovo sein Server-Portfolio im mittleren Segment aus. Bisher konzentrierte man sich mit den der ThinkServer-Reihe vor allem auf Produkte für SMB-Kunden. "Das war das Puzzlestück, das uns bisher noch gefehlt hat", freut sich Pasquier. Man habe auch schon positive Signale von den Fachhandelspartnern bekommen.

In einem Dreijahresplan hat sich Lenovo zum Ziel gesetzt, hierzulande die Nummer zwei im Servermarkt zu werden. Danach bestehen durchaus Ambitionen, sich ganz an die Spitze zu setzen. "Wir werden setzt das Fundament dazu bauen", gibt sich Pasquier selbstbewusst. Dabei kann Lenovo auf die Erfahrungen zurückgreifen, die man 2005 durch die Übernahme der Personal Computing Division von IBM gewinnen konnte.

Vereinfachung der Incentive-Prozesse

Händler, die bisher nur zu der Lenovo-ThinkServer-Reihe oder zu den IBM-System-X-Servern Zugang hatten, können nun auf das komplette Portfolio zugreifen. Nun werden auch die entsprechenden Incentive-Programme zusammengefasst. Bis zum April 2015 kündigt Pasquier eine Vereinfachung des Incentive-Prozesses an.

Dass Mitbewerber nun ehemaligen IBM-Partner zum Umstieg bewegen wollen, hat auch Pasquier bemerkt: "Sie versuchen, Unruhe hereinzubringen", bestätigt er. Der Executive Director nimmt dies aber gelassen. Die Zusammenarbeit mit Lenovo habe einen entscheidenden Vorteil: Gerade dadurch, dass man keine eigene Service-Organisation vorhalte, mache man den Händlern in diesem Bereich keine Konkurrenz.

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