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09.01.2012

Leoni verfolgt ambitionierte Wachstumspläne - Zeitung

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Leoni verfolgt ehrgeizige Wachstumspläne. Bis 2016 will das Unternehmen seinen Umsatz auf 5 Milliarden Euro steigern, kündigte Vorstandsvorsitzender Klaus Probst im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Dies entspräche einem Anstieg von 1 Milliarde Euro, der aus eigener Kraft und ohne Akquisitionen gestemmt werden soll. Der Hersteller von Kabelsystemen und Bordnetzen strebt für das neue Geschäftsjahr 2012 einen Rekordumsatz von rund 4 Milliarden Euro an.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Leoni verfolgt ehrgeizige Wachstumspläne. Bis 2016 will das Unternehmen seinen Umsatz auf 5 Milliarden Euro steigern, kündigte Vorstandsvorsitzender Klaus Probst im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung an. Dies entspräche einem Anstieg von 1 Milliarde Euro, der aus eigener Kraft und ohne Akquisitionen gestemmt werden soll. Der Hersteller von Kabelsystemen und Bordnetzen strebt für das neue Geschäftsjahr 2012 einen Rekordumsatz von rund 4 Milliarden Euro an.

"Wir haben ein ambitioniertes Wachstumsprogramm vor uns", sagte der Chef des Nürnberger MDAX-Konzerns der Zeitung. Eine wesentliche Rolle wird der Ausbau der Aktivitäten in den Schwellenländern spielen. Allein der Umsatz, der mit Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC-Staaten) erzielt wird, soll von 400 Millionen Euro auf 1 Milliarde Euro zulegen. Aber auch in Europa und Amerika sieht Probst noch Potential.

Von dem derzeit unsicheren wirtschaftlichen Umfeld lässt sich der Leoni-Chef nicht beirren: "Es gibt aktuell keine nennenswerten Warnsignale aus der Autoindustrie, die weit überwiegende Mehrheit unserer Kunden ist positiv gestimmt. Die Bedarfsaussagen der Kunden gelten für das erste Halbjahr", fügte er hinzu. Demnach zeichne sich keine Abschwächung des Geschäfts ab. Probst spricht von stabilen Auftragseingängen.

Die Finanzierung der unverändert hohen Investitionen schaffe das Unternehmen aus eigener Kraft, zumal auch die Nettoschulden stärker als geplant auf deutlich weniger als 300 Millionen Euro abgebaut worden seien. Da der Schwerpunkt der Investitionen in den nächsten Jahren etwa in den BRIC-Ländern liegen wird, verringert sich der Anteil der in Deutschland getätigten Ausgaben für den Aufbau neuer Kapazitäten laut Probst mittelfristig von 40 auf 30 Prozent.

DJG/mgo/jhe

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