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06.01.2012 - Atom und Android

LG soll neues Smartphone mit Intel-Technik vorstellen

Intel startet erneut einen Versuch, im boomenden Smartphone-Markt Fuß zu fassen und arbeitet dafür wieder mit dem koreanischen Hersteller LG zusammen. Dieses Mal sollen die neue Intel-Plattform Medfield und das Betriebssystem Android für den Durchbruch sorgen. Ein erstes Modell werde bereits auf der Elektronikmesse CES vorgestellt, die im Januar in Las Vegas stattfindet, berichtet die Tageszeitung Korea Times.

Intel startet erneut einen Versuch, im boomenden Smartphone-Markt Fuß zu fassen und arbeitet dafür wieder mit dem koreanischen Hersteller LG zusammen. Dieses Mal sollen die neue Intel-Plattform Medfield und das Betriebssystem Android für den Durchbruch sorgen. Ein erstes Modell werde bereits auf der Elektronikmesse CES vorgestellt, die im Januar in Las Vegas stattfindet, berichtet die Tageszeitung Korea Times.

Bisher gibt es kaum Details über das Smartphone. Sicher ist jedoch, dass es mit der neuen Intel-Plattform Medfield ausgestattet ist. Dieses System-on-a-Chip (SoC) wird im 32-Nanometer-Verfahren hergestellt und soll deutlich stromsparender sein, als die Vorgänger. Außerdem ist erstmals ein Grafik-Chip integriert. Dieser musste vorher extra auf die Platine gelötet werden, was zusätzlichen Platz verbrauchte und das Design komplizierter machte.

Nach Informationen der Zeitung ist LG aber noch nicht ganz vom neuen Intel-Chipsatz überzeugt. Angeblich hat sich der Handyhersteller nur mit massiven Subventionen durch den Chip-Giganten auf das Abenteuer eingelassen. Die Vorsicht ist verständlich. Schon im vergangenen Jahr stellte der Smartphone-Hersteller auf der CES das Modell LG GW990 vor. Das Smartphone war mit der Moorestown-Plattform ausgestattet, dem Vorgänger von Medfield. Diese wurde von Intel als erster Atom-Chipsatz für Smartphones angekündigt.

Doch das Gerät kam nie in den Handel. Nach offizieller Darstellung war der Markt damals dafür noch nicht bereit. Erste Tests ergaben jedoch, dass Intels Moorestown-Plattform noch zu viel Energie verbraucht und deshalb für den Einsatz in Smartphones ungeeignet war. Auch das Intel-Betriebssystem Moblin, das später mit dem von Nokia entwickelten System Maemo zu Meego verschmolzen wurde, konnte damals noch nicht überzeugen. (AreaMobile/bw)

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