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24.01.2008

Löscher bekräftigt Aussagen zum Siemens-Konzernportfolio

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Peter Löscher, hat angesichts mehrerer Anfragen von Aktionären zu einem weitergehenden Konzernumbau bei dem DAX-Konzern seine wesentlichen Standpunkte bekräftigt. So sei das Unternehmen für das Geschäftsfeld Siemens Enterprise Networks (SEN) in Gesprächen über einen "Verkauf oder Partnersschaft", bekräftigte Löscher am Donnerstag auf der Hauptversammlung frühere Aussagen des Siemens-Managements.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Siemens AG, Peter Löscher, hat angesichts mehrerer Anfragen von Aktionären zu einem weitergehenden Konzernumbau bei dem DAX-Konzern seine wesentlichen Standpunkte bekräftigt. So sei das Unternehmen für das Geschäftsfeld Siemens Enterprise Networks (SEN) in Gesprächen über einen "Verkauf oder Partnersschaft", bekräftigte Löscher am Donnerstag auf der Hauptversammlung frühere Aussagen des Siemens-Managements.

Siemens führt sein Enterprise-Networks-Geschäft wegen des geplanten Verkaufs in der Konzernbilanz unter nicht fortzuführende Geschäfte. In den vergangenen Quartalen hatte die Sparte wiederholt Verluste ausgewiesen. "Generell ist ein aktives Portfolio-Management ein aktiver Hebel, um Siemens schneller und fokussierter zu machen", so Löscher.

Bei Transaktionen gelte, dass diese ab dem zweiten Jahr einen positiven Ergebnisbeitrag leisten müssen. Früher am Berichtstag hatte Löscher bekräftigt, dass das Unternehmen vornehmlich organisch wachsen will. Ergänzungsakquisitionen werde es aber immer geben, so Löscher. Finanzvorstand Joe Kaeser ergänzte später, dass keine Akquisitionen getätigt werden, die die Kapitaleffizienzziele des Effizienzsteigerungsprogramms Fit for 2010 gefährden würden.

Löscher sagte, dass das derzeitige Portfolio insgesamt in "stabilen Wachstumsfeldern" liegt. Dabei sei der zuletzt mit schwachen Ergebnissen kämpfende Bereich Transportation Systems (TS) ein wichtiger Bestandteil des Sektors Industry. Investoren und Analysten hatten in den vergangenen Quartalen wiederholt den Verkauf zumindest von Teilen von TS gefordert.

Löscher selbst hatte zuvor bereits seine Unzufriedenheit mit der Entwicklung bei TS geäußert. "Ich bin ungeduldig", sagte Löscher mit Blick das TS-Quartalsergebnis. Die Eisenbahntechniksparte hatte mit einer Marge von 2,1% die Zielvorgabe von 5% bis 7% deutlich verfehlt. Der Geschäftsbereich kämpft seit mehreren Quartalen mit Belastungen aus seinen Combino-Straßenbahnen.

Webseite: http://www.siemens.com - Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/brb

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