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02.07.2007

MAN Roland erwartet 2007 EBIT-Steigerung um 10% - FAZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Die MAN Roland AG, Offenbach, erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 2 Mrd EUR und ein Anstieg des EBIT um 10% ausgehend von 118 Mio EUR im Vorjahr. Dabei werde das Geschäft mit Rollendruckmaschinen voraussichtlich zwei Drittel und das Bogengeschäft etwa ein Drittel zum operativen Ergebnis beitragen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Druckmaschinenherstellers, Gerd Finkbeiner der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ - Dienstagausgabe).

FRANKFURT (Dow Jones)--Die MAN Roland AG, Offenbach, erwartet im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz auf dem Vorjahresniveau von 2 Mrd EUR und ein Anstieg des EBIT um 10% ausgehend von 118 Mio EUR im Vorjahr. Dabei werde das Geschäft mit Rollendruckmaschinen voraussichtlich zwei Drittel und das Bogengeschäft etwa ein Drittel zum operativen Ergebnis beitragen, sagte der Vorstandsvorsitzende des Druckmaschinenherstellers, Gerd Finkbeiner der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ - Dienstagausgabe).

Der für Bogen zuständige Vorstand Markus Rall strebt einen Ergebnisanteil von 50% seines Bereichs in zwei Jahren an. "Bogen ist kein Kostgänger mehr", sagte Finkbeiner. Früher hatte die Sparte das Konzernergebnis belastet. Mit einem Ergänzungstarifvertrag und vor allem neuen Produktionsstrukturen und -prozessen würden in dem Bereich rund 25 Mio EUR gespart. "Wir produzieren heute auf einem Drittel weniger Fabrikfläche und mit einem Drittel weniger Personal das gleiche Volumen wie 2001", sagt Finkbeiner.

Alles in allem sieht der Manager momentan keine Zurückhaltung der Kundschaft vor der weltgrößten Druckmaschinenmesse Drupa, die nächstes Jahr in Düsseldorf stattfindet. Die Heidelberger Druckmaschinen AG hatte eine "Drupa-Delle" ausgemacht, die aber durch die gute Konjunktur überlagert werde. "Da ist viel Kaffeesatzleserei dabei, wenn die Delle kommt, wurde sie erwartet, kommt sie nicht, dann war man besonders gut", sagte der Manager.

Trotz harter Konkurrenz will Finkbeiner technische Kooperationen mit den anderen deutschen Herstellern nicht ausschließen. Zuletzt kam eine Zusammenarbeit mit der Heidelberger Druck bei Bogenmaschinen für größere Formate nicht zustande. Automobilhersteller seien auch Konkurrenten und arbeiteten in vielen Gebieten auch zusammen, sagte Finkbeiner.

Einschränkungen oder gar der Entzug von Geld aus dem Unternehmen durch den Finanzinvestor Allianz Capital Partners, der seit einem Jahr 65% der Anteile hält, kann Finkbeiner nicht erkennen. "Wir werden nicht ausgebeutet", ergänzt Rall. Der Finanzinvestor verfolge eine wertorientierte Politik. Es bleibe bei der bekannten Perspektive eines Börsengangs frühestens 2008.

Die Münchner MAN AG hat die ursprüngliche Traditionssparte im vergangenen Jahr abgespalten und auf ein Beteiligungsunternehmen übertragen, an dem Allianz Capital Partners (ACP) 65% hält. Der Rest befindet sich immer noch in den Händen von MAN.

Webseite: http://www.faz.net

DJG/jhe/nas

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