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03.07.2012 - 

Upgrade 39,99 Dollar

Microsoft drückt Windows 8 zum Kampfpreis in den Markt

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Microsoft ist offenbar willens, den Umstieg auf Windows 8 deutlich stärker anzuschieben als in der Vergangenheit gewohnt.
Beim Upgrade zeigt der Assistent, was aus dem vorhandenen Windows Probleme bereiten könnte.
Beim Upgrade zeigt der Assistent, was aus dem vorhandenen Windows Probleme bereiten könnte.
Foto: Microsoft

Sobald Windows 8 allgemein verfügbar ist (das dürfte so im Oktober der Fall sein), bietet Microsoft in 131 Ländern weltweit ein Upgrade auf Windows 8 Pro für knapp 40 Dollar an. Das ist deutlich billiger als Upgrades in der Vergangenheit. Noch dazu kann man die Upgrade-Option von jeder installierten Windows-Version ab XP aus nutzen. Microsoft hat sich hier möglicherweise Apple zum Vorbild genommen, das ein Upgrade auf das aktuelle Mac OS X "Lion" für 30 Dollar verkauft hatte und beim kommenden OS X "Mountain Lion" den Preis sogar auf 20 Dollar gesenkt hat.

Auf den Preis von 39,99 Dollar dürfte zumindest hierzulande in jedem Fall noch die Mehrwertsteuer aufgeschlagen werden - vermutlich läuft das letztlich in etwa auf die gleiche Summe in Euro hinaus. Und man muss die Software aus dem Netz herunterladen; sie lässt sich dann unter anderem auf einem USB-Speicher oder .ISO-Image bootbar sichern sowie auf DVD brennen. Wer sich das ersparen will, kann auch im Laden ein Upgrade für 69,99 Dollar kaufen; die entsprechende Promotion läuft bis Ende Januar 2013.

Je nach vorhandenem Windows läuft das Upgrade auf Windows 8 Pro einem Blogpost von Microsoft-Mitarbeiter Brandon LeBlanc zufolge unterschiedlich komfortabel ab. Aus Windows 7 wird eigentlich alles (Einstellungen, Nutzerdateien, Programme) übernommen. Bei Vista bleiben nur die Einstellungen und Nutzerdateien erhalten und beim zehn Jahre alten XP immerhin noch die Nutzerdateien.

Das Installationsprogramm kann der Nutzer auf einem USB-Stick oder als .ISO-Image sichern.
Das Installationsprogramm kann der Nutzer auf einem USB-Stick oder als .ISO-Image sichern.
Foto: Microsoft

Ein Assistent führt durch den Upgrade-Vorgang und weist auf mögliche Probleme hin, die aus der vorhandenen Windows-Installation resultieren könnten. Es ist auch möglich, die Festplatte zu formatieren und einen Clean Install zu fahren. Ärgern dürften sich allerdings all jene, die voller Enthusiasmus ihren PC bereits auf die Consumer oder Release Preview von Windows 8 als einziges Betriebssystem umgestellt haben - sie müssen nämlich den Rechner zunächst wieder plattmachen und auf Windows 7 downgraden, damit sie das Upgrade einspielen können.

Wer nicht von einer früheren Version upgradet, sich einen eigenen PC zusammenstellt oder Windows 8 in einer virtuellen Maschine verwenden möchte, der wird dafür die System-Builder-Versionen von Windows 8 und Windows 8 Pro kaufen können. Diese sind ebenfalls einiges günstiger als die regulären Vollversionen. Mehr Details zu den Preisen für Windows 8 will Microsoft erst später bekanntgeben.

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