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09.01.2015 - 

ANS

Microsoft kündigt Patches künftig nicht mehr öffentlich an

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Microsoft stellt seinen Advanced Notification Service (ANS) für die Vorankündigung von Sicherheits-Updates um.

ANS-Informationen gibt es künftig nur noch für interessierte (und zahlende) Premier-Kunden sowie für Unternehmen, die an Sicherheitsprogrammen wie dem Microsoft Active Protections Program (MAPP) beteiligt sind. Über den bislang üblichen Blogpost und die Webseite werden die Vorankündigungen aber nicht länger verbreitet, schreibt Chris Betz, Senior Director des Microsoft Security Response Center (MSRC), in einem Blog-Eintrag. Kunden ohne Premier-Vertrag könnten aber weiterhin den Dienst "myBulletins" nutzen, um Sicherheitsinformationen zu den in ihrer IT-Umgebung installierten Microsoft-Anwendungen zu empfangen.

Statt ANS sollten Nicht-Premier-Kunden künftig myBulletins nutzen, rät Microsoft.
Statt ANS sollten Nicht-Premier-Kunden künftig myBulletins nutzen, rät Microsoft.
Foto: Thomas Cloer

Microsoft hatte den Advanced Notification Service vor mehr als zehn Jahren im Rahmen der institutionalisierten Verteilung von Updates am zweiten Dienstag jeden Monats - mittlerweile heißt der Tag deswegen "Update Tuesday" - eingeführt und seither schon mehrfach verändert und ergänzt. Die meisten Firmenkunden, für die ANS immer gedacht und optimiert war, verwenden laut Betz aber mittlerweile Microsoft Update oder Management-Tools wie Windows Server Update Services (WSUS), um das Ausrollen von Patches zu organisieren und zu priorisieren. Außerdem nutzten die Großkunden verstärkt kontinuierlich aktualisierte Cloud-Lösungen.

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