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06.01.2014 - 

Migrations-Tool

Microsoft will Gmail-Nutzer auf Outlook.com locken

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Ein neues Werkzeug von Microsoft soll Nutzern von Googles Webmail-Dienst Gmail den Umstieg auf das konkurrierende Outlook.com erleichtern.

Microsoft hat das Migrations-Tool in seinem Outlook-Blog angekündigt. Es soll in den kommenden Wochen für alle Nutzer von Outlook.com bereitstehen. Um bisherige Gmail-Daten nach Outlook.com zu importieren, verbindet der Microsoft-Dienst das Google-Postfach via OAuth und überträgt anschließend E-Mails und Kontakte. Die Struktur der Inbox bis hin zum Gelesen/Ungelesen-Status der Nachrichten bleibt dabei erhalten.

Foto: Microsoft

In Outlook.com wird die Gmail-Adresse als "Nur-Senden"-Konto eingetragen, die Nutzer als alternativen Absender wählen kann. Das Gmail-Konto bleibt vollkommen unverändert; der Nutzer muss allerdings ein Auto-Forward zu Outlook.com eintragen, damit die Google-Mails künftig auch dort ankommen.

Outlook.com, der Nachfolger von Hotmail / Windows Live Mail, ist mittlerweile gut ein Jahr alt. Der Microsoft-Webmailer hat eine sehr moderne und aufgeräumte Oberfläche und unterstützt seit Kurzem auch IMAP-Konten. Man kann ihn mit einer eigenen E-Mail-Adresse verwenden und mobile Endgeräte via Exchange ActiveSync abgleichen (das fast alle Smartphones beherrschen). Die Web-Standards CalDAV für Kalender und CardDAV für Kontakte unterstützt Outlook.com aber noch nicht.

Outlook.com ist kostenlos und werbefinanziert. Für knapp 20 Euro im Jahr kann man ihn werbefrei kaufen und erhält dabei auch noch 10 Gigabyte zusätzlichen Speicherplatz.

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