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20.06.2007

Microsoft will Windows wegen Google-Klage anpassen

20.06.2007
WASHINGTON (Dow Jones)--Die Microsoft Corp, Redmond, will ihr Rechnerbetriebssystem Windows Vista kompatibler für alternative Desktop-Suchprogramme machen. Der Schritt ist eine Antwort auf eine Klage der Google Inc, Mountain View. Die Ankündigung kommt im Vorfeld einer regelmäßig stattfindenden gerichtlichen Anhörung. In der kommenden Woche soll dabei die Einhaltung der von Microsoft gemachten Zusagen erneut geprüft werden.

WASHINGTON (Dow Jones)--Die Microsoft Corp, Redmond, will ihr Rechnerbetriebssystem Windows Vista kompatibler für alternative Desktop-Suchprogramme machen. Der Schritt ist eine Antwort auf eine Klage der Google Inc, Mountain View. Die Ankündigung kommt im Vorfeld einer regelmäßig stattfindenden gerichtlichen Anhörung. In der kommenden Woche soll dabei die Einhaltung der von Microsoft gemachten Zusagen erneut geprüft werden.

Der US-Softwarekonzern teilte am späten Dienstag mit, dass eine bereits terminierte Neufassung von Vista im Laufe des Jahres Änderungen enthalten werde. Diese ermöglichten Rechnerherstellern und Anwendern die Festlegung einer Standardsuchfunktion, ähnlich wie dies bereits bei der Wahl eines Standard-Internetbrowsers bzw eines Medienabspielprogramms von Dritten möglich ist, so das Unternehmen in einer Mitteilung.

Des Weiteren will Microsoft Informationen an Programmierer von Drittfirmen preisgeben, damit diese ihre Desktop-Suchprogramme optimieren und zugleich Anwendungsprobleme vermeiden können. Mit diesen Suchprogrammen untersuchen Anwender ihre Computerlaufwerke auf bestimmte Inhalte.

David Drummond, Leiter der Google-Rechtsabteilung, sagte, die angekündigten Änderungen seien ein Schritt in die richtige Richtung. Aber Microsoft sollte weiter daran arbeiten, Anwendern einen besseren Zugang für die Desktop-Suche alternativer Anbieter zu verschaffen.

Im April hatte Google ihren Wettbewerber beschuldigt, Vista verhindere die Anwendung anderer Desktop-Suchprogramme. Damit verstoße Microsoft gegen eine kartellrechtliche Vereinbarung aus dem Jahr 2002. In dieser hatte das Unternehmen garantiert, dass seine Betriebssysteme zu keiner nachteiligen Funktionsweise bei Programmen von Wettbewerbern führen.

Webseiten: http://www.microsoft.com

http://www.google.com

-Von Corey Boles und Mark Golden, Dow Jones Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104

unternehmen.de@dowjones.com

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