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12.08.2015 - 

Firefox 40

Mozilla bringt Windows 10 und Cortana andere Suchanbieter bei

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Mozilla hat die neue Firefox-Version 40 mit speziellen Features für das neue Windows 10 von Microsoft veröffentlicht.

Die Open-Source-Entwickler waren ziemlich sauer auf Microsoft, weil Windows 10 standardmäßig den neuen "Edge" als Browser und Bing als Suchmaschine einstellt - auch bei einem Upgrade werden andere Voreinstellungen des Nutzers ignoriert und überschrieben, wenn dieser die Express-Einstellungen wählt.

So meldet sich Firefox 40 beim ersten Start unter Windows 10.
So meldet sich Firefox 40 beim ersten Start unter Windows 10.

Mit Firefox 40 nimmt Mozilla nun genüsslich ein wenig Rache dafür: Beim Start unter Windows 10 zeigt der Browser als erstes, wie man ihn anstelle von Edge wieder oder neu zum Standard macht. Doch damit nicht genug - Firefox installiert neben Windows-10-gemäßeren UI-Elementen auch einen Mechanismus, der alle Web-Suchen über die Windows-Taskleiste (und damit auch über die virtuelle Assistentin "Cortana") auf den in Firefox eingestellten Suchanbieter umlenkt, so lange Firefox der Standard-Browser ist. Mit den Bordmitteln von Windows 10 lässt sich der Suchanbieter für Taskleiste und Cortana bis dato nicht verändern - für Edge immerhin geht das.

Außerdem rückt der Zeitpunkt näher, an dem Firefox aus Sicherheitsgründen nur noch von Mozilla zertifizierte Add-ons akzeptiert. Nicht abgenommene würden in künftigen Versionen des Browsers automatisch deaktiviert, schreibt Mozilla in Projekt-Blog. In Version 40 erscheinen als Vorgeschmack bereits Warnhinweise, wenn eine Erweiterung nicht den offiziellen Mozilla-Segen hat.

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ckr

Sehe keinen Sinn darin diesen eingestaubten Mozilla Browser zu verwenden.
Spaghetti-Code-Browser der sich immer noch nicht von Flash gelöst hat, und Unmengen an Speicher frisst.
Da lob' ich mir Chrome.

CAD-Robert

Wenn ich mir die "Bauchlandungen" von WIndows Vista, WIndows 8.0 und 8.1 im Detail anschaue, so sollte Microsoft eigentlich gewarnt sein: wenn die Anwender mehrheitlich zur Meinung kommen, dass ein Produkt aus egal welchem Grund nicht geeignet sei, dann werden die Anwender es nicht anwenden. Sie werden also zu "Nicht-Anwendern".
Windows10 hat nun einigen "Vorschußkredit": die Printmedien lechzen nach einem WIndows7-Nachfolger, der von der Allgemeinheit akzeptiert wird. Ohne einen Win7-Nachfolger kann man keine 25 PC-Zeitschriften im Bahnhofskiosk (sinnvoll) füllen. Diesen "Kredit" sollte man nicht verspielen. Nicht mit Edge, nicht mit Contana oder mit Daten sammeln.
Das Microsoft-Management sollte sich immer vor Augen halten: bleibt auf dem Boden und immer hübsch freundlich. Der "weiße Ritter" ist der beliebte Held! Der "schwarze Ritter" wird zwar gefürchtet, aber er hat keine Anhänger.

Querschlaeger

Mozilla macht Sinn - ich hoffe nur, dass nicht auch diese Org als Datensammler für grundrechtsferne Zwecke entlarvt wird. Welche Alternative bliebe noch?

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