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03.11.2006

Nur langsam bergauf

Die COS-Gruppe erzielte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Gesamtverlust von 2,7 Millionen Schweizer Franken nach minus 4,3 Millionen Schweizer Franken im Vorjahr. Der Umsatz sank von 188 Millionen auf 163 Millionen Schweizer Franken.

Diese Zahlen sind allerdings stark von den Verkäufen geprägt, die das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr forciert hatte: So hatte COS in den vergangenen Wochen und Monaten seine Beteiligungen an den deutschen und Schweizer Systemintegratoren COS Concat sowie ihre Schweizer Distributionstochter verkauft.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres sank der Konzernumsatz deutlich im Vergleich zum Vorjahr von knapp 700 Millionen auf 495 Millionen Schweizer Franken. Was das Konzernergebnis betrifft, so konnte hier die COS-Gruppe im gleichen Zeitraum die Verluste von 6,5 auf 4,4 Millionen Schweizer Franken verringern.

Wie schon bei den Vorgängerberichten bleibt das Wort "Restrukturierung" das dominante Wort im Geschäftsreport des Konzerns.

Vor allem die beiden deutschen Distributionsunternehmen COS Distribution AG und Avitos GmbH scheinen dem Unternehmen nach wie vor Sorge zu bereiten. So gab es laut dem Bericht im Sommer nach wie vor "Leistungsstörungen bei der Einführung des neuen Warenwirtschaftssystems" sowie eine "unbefriedigende Auftragslage", was neben dem Verkauf der rund 125 Millionen schweren Schweizer Tochter dazu führte, dass der Umsatz der COS-Distibutoren in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres von 639 Millionen auf 431 Millionen Schweizer Franken sank. Ihr Bruttogewinn verringerte sich im gleichen Zeitraum um viereinhalb Millionen auf 24,4 Millionen Schweizer Franken.

Alexander Roth