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13.05.2007

Postkonkurrent Pin-Group droht mit Klage wegen Briefmonopol - Focus

MÜNCHEN (Dow Jones)-- Im Streit um die Öffnung des Briefmarktes zum Jahresende schlägt die Post-Konkurrenz härtere Töne an. Sollte die Bundesregierung wie von hochrangigen Sozialdemokraten gefordert das Monopol erneut verlängern, will der größte Postkonkurrent vor Gericht ziehen. Der Chef der Pin-Group, Günter Thiel, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus" (Montagausgabe): "Verlängert der Gesetzgeber entgegen den Zusagen das Monopol, werden wir dagegen Rechtsmittel einlegen." Der Zustelldienst gehört Verlagen wie Holtzbrinck, Springer und WAZ und befördert mit 3.500 Mitarbeitern rund 450 Mio Briefe. "Wir errichten bis Jahresende ein flächendeckendes Netz, das dem der Post in nichts nachsteht", so Thiel. Laut Postgesetz dürfen die Rivalen von 2008 an auch Briefe unter 50 Gramm Gewicht unbeschränkt befördern. Die SPD-Minister Franz Müntefering und Peer Steinbrück hatten die bereits 2002 beschlossene Marktöffnung jüngst davon abhängig gemacht, ob und wann die übrigen EU-Staaten Deutschland folgen. DJG/ros

MÜNCHEN (Dow Jones)-- Im Streit um die Öffnung des Briefmarktes zum Jahresende schlägt die Post-Konkurrenz härtere Töne an. Sollte die Bundesregierung wie von hochrangigen Sozialdemokraten gefordert das Monopol erneut verlängern, will der größte Postkonkurrent vor Gericht ziehen. Der Chef der Pin-Group, Günter Thiel, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus" (Montagausgabe): "Verlängert der Gesetzgeber entgegen den Zusagen das Monopol, werden wir dagegen Rechtsmittel einlegen." Der Zustelldienst gehört Verlagen wie Holtzbrinck, Springer und WAZ und befördert mit 3.500 Mitarbeitern rund 450 Mio Briefe. "Wir errichten bis Jahresende ein flächendeckendes Netz, das dem der Post in nichts nachsteht", so Thiel. Laut Postgesetz dürfen die Rivalen von 2008 an auch Briefe unter 50 Gramm Gewicht unbeschränkt befördern. Die SPD-Minister Franz Müntefering und Peer Steinbrück hatten die bereits 2002 beschlossene Marktöffnung jüngst davon abhängig gemacht, ob und wann die übrigen EU-Staaten Deutschland folgen. DJG/ros

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