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23.12.2008

Premiere einigt sich auf neue Finanzierungsstruktur (zwei)

Im Rahmen der ersten Kapitalerhöhung soll das Grundkapital von derzeit 112.460.000 EUR um bis zu nominal 10.223.636 EUR auf bis zu 122.683.636 EUR aus genehmigtem Kapital erhöht werden.

Im Rahmen der ersten Kapitalerhöhung soll das Grundkapital von derzeit 112.460.000 EUR um bis zu nominal 10.223.636 EUR auf bis zu 122.683.636 EUR aus genehmigtem Kapital erhöht werden.

Die bisherigen Premiere-Aktionäre sollen ein Bezugsrecht erhalten und können für je 11 alte Aktien 1 neue Aktie erwerben. Der Mindestpreis für eine neue Aktie betrage 3,19 EUR. Der Bezugspreis erhöhe sich, wenn der gewichtete Durchschnittspreis der Premiere-Aktie zwischen Bezugsfristbeginn am 30. Dezember 2008 und Handelsschluss am 8. Januar 2009 - abzüglich eines Abschlags von 2% - höher ist als 3,19 EUR. Der endgültige Bezugspreis soll am 8. Januar 2009 nach Handelsschluss veröffentlicht werden.

Das Bezugsangebot soll am 29. Dezember 2008 veröffentlicht werden, auch auf der Internetseite info.premiere.de. Die Bezugsfrist für die Aktionäre soll voraussichtlich vom 30. Dezember 2008 bis 12. Januar 2009 laufen. Die Offerte richte sich ausschließlich an die Aktionäre von Premiere, ein Bezugsrechtshandel finde nicht statt. Die neuen Aktien sollen voraussichtlich ab 15. Januar 2009 in die bestehende Preisfeststellung für die Aktien der Premiere AG an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen werden.

Die ABN Amro Bank NV, deren Muttergesellschaft Royal Bank of Scotland plc Kreditgeber von Premiere ist, und UniCredit (Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG) - ebenfalls Premiere-Kreditgeber - koordinieren die erste Kapitalerhöhung.

Aufgrund der operativen Verluste und des negativen Cash-Flows hat Premiere laut der Mitteilung ihre Kreditauflagen (Covenants) nicht einhalten können. In der Folge sei eine Aussetzung der Überprüfung der Kreditauflagen seitens der Kreditgeber vereinbart worden.

Ohne eine neue Finanzierungsstruktur hätte das Bankenkonsortium nach Ablauf der Aussetzung der Überprüfung die sofortige Zurückzahlung der bestehenden Verbindlichkeiten einfordern können. Dieser Fall könnte auch dann eintreten, heißt es in der Mitteilung weiter, wenn die neue Finanzierungsstruktur nicht umgesetzt werden kann, weil die damit verknüpften Bedingungen nicht erfüllt werden.

Eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft habe die Sanierungsbedürftigkeit von Premiere bestätigt, heißt es weiter. Die Gesellschaft habe zudem den neuen Businessplan von Premiere bewertet und bestätigt, dass Premiere auf Grundlage der neuen Finanzierung sanierungsfähig sei.

Webseite: http://info.premiere.de DJG/kla/smh Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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