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29.07.2007

Premiere erhöht Renditeziele - Euro am Sonntag

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Bezahlfernsehsender Premiere will nach der Rückkehr in die Bundesliga-Berichterstattung seine Umsatzrendite von derzeit 10% mehr als verdoppeln. "Mittelfristig müssen es 20% bis 25% Prozent vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werden", sagte Vorstandsvorsitzender Georg Kofler der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". "Wir wollen vergleichbare Renditen erzielen wie die europäischen Marktführer BSkyB in England oder Canal Plus in Frankreich." Das Bundeskartellamt hatte dem Bezahlsender vor kurzem in einer umstrittenen Entscheidung erlaubt, die Liga-Rechte vom Konkurrenten Arena zurückzukaufen. Premiere will sein neues Bundesliga-Programm am 1. August starten. "Die Marktrealität zeigt in ganz Europa, dass es pro Land nur Platz für einen großen Bezahlsender gibt", verteidigte Kofler seine Marktstellung und erneuerte seine Forderung, die Bundesliga-Berichterstattung der frei empfangbaren Sender künftig ins Nachtprogramm zu verbannen. Gerade dadurch entstehe die Chance, dass der Profifußball in Deutschland wieder zu mehr Geld komme. "Die Sportschau ist ein riesiger Bremsklotz auf dem Weg zu einem erfolgreichen Bezahlfernsehmarkt in Deutschland", so Kofler gegenüber "Euro am Sonntag. Wer für die Sportschau plädiere, dürfe sich nicht wundern, dass das Pay-TV nicht größere Schecks für die Bundesliga ausstelle. Unter dem Strich zahlt Premiere laut Kofler für die aktuellen Bundesliga-Lizenzen 100 Mio EUR pro Jahr. "Arena erhält zusätzlich 16,4 Mio Premiere-Aktien, deren Wert mit 280 Mio EUR in den Büchern steht." Arena müsse die Anteile bis 30. Juni 2009 wieder verkaufen, dürfe bis dahin seine Stimmrechte nicht ausüben und sich nicht in die Geschäftspolitik von Premiere einmischen. "Mit den Bundesliga-Rechten ist Premiere als Übernahmeziel attraktiver geworden", sagte Kofler dem Wirtschaftsmagazin. "Es gibt Anfragen, weitere Kommentare möchte ich dazu nicht geben."DJG/nas

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Bezahlfernsehsender Premiere will nach der Rückkehr in die Bundesliga-Berichterstattung seine Umsatzrendite von derzeit 10% mehr als verdoppeln. "Mittelfristig müssen es 20% bis 25% Prozent vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werden", sagte Vorstandsvorsitzender Georg Kofler der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag". "Wir wollen vergleichbare Renditen erzielen wie die europäischen Marktführer BSkyB in England oder Canal Plus in Frankreich." Das Bundeskartellamt hatte dem Bezahlsender vor kurzem in einer umstrittenen Entscheidung erlaubt, die Liga-Rechte vom Konkurrenten Arena zurückzukaufen. Premiere will sein neues Bundesliga-Programm am 1. August starten. "Die Marktrealität zeigt in ganz Europa, dass es pro Land nur Platz für einen großen Bezahlsender gibt", verteidigte Kofler seine Marktstellung und erneuerte seine Forderung, die Bundesliga-Berichterstattung der frei empfangbaren Sender künftig ins Nachtprogramm zu verbannen. Gerade dadurch entstehe die Chance, dass der Profifußball in Deutschland wieder zu mehr Geld komme. "Die Sportschau ist ein riesiger Bremsklotz auf dem Weg zu einem erfolgreichen Bezahlfernsehmarkt in Deutschland", so Kofler gegenüber "Euro am Sonntag. Wer für die Sportschau plädiere, dürfe sich nicht wundern, dass das Pay-TV nicht größere Schecks für die Bundesliga ausstelle. Unter dem Strich zahlt Premiere laut Kofler für die aktuellen Bundesliga-Lizenzen 100 Mio EUR pro Jahr. "Arena erhält zusätzlich 16,4 Mio Premiere-Aktien, deren Wert mit 280 Mio EUR in den Büchern steht." Arena müsse die Anteile bis 30. Juni 2009 wieder verkaufen, dürfe bis dahin seine Stimmrechte nicht ausüben und sich nicht in die Geschäftspolitik von Premiere einmischen. "Mit den Bundesliga-Rechten ist Premiere als Übernahmeziel attraktiver geworden", sagte Kofler dem Wirtschaftsmagazin. "Es gibt Anfragen, weitere Kommentare möchte ich dazu nicht geben."DJG/nas

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