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30.03.2010

ProSiebenSat.1 sieht Bodenbildung im deutschen TV-Werbemarkt

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 kann auf seinem Heimatmarkt wieder mit höheren Werbeeinnahmen rechnen. Denn die Anzeichen für eine Bodenbildung im deutschen TV-Werbemarkt mehrten sich, schreibt der Konzern in seinem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht. Die Einschätzung der Senderkette basiert dabei auf aktuellen Wirtschaftsprognosen.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Medienkonzern ProSiebenSat.1 kann auf seinem Heimatmarkt wieder mit höheren Werbeeinnahmen rechnen. Denn die Anzeichen für eine Bodenbildung im deutschen TV-Werbemarkt mehrten sich, schreibt der Konzern in seinem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht. Die Einschätzung der Senderkette basiert dabei auf aktuellen Wirtschaftsprognosen.

Die bisherigen Verhandlungen mit den Werbekunden seien denn auch für 2010 "im Rahmen unserer Erwartungen verlaufen", wie es vom MDAX-Konzern aus Unterföhring heißt. Noch sehe man wegen der "gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten" aber nicht klar genug, um eine genaue Prognose für die Entwicklung des Werbemarktes abzugeben. Zwischen leichtem Wachstum und leichtem Rückgang bewegen sich die Szenarien. Mit einer nachhaltigen Erholung der TV-Werbemärkte in Europa rechnet die ProSiebenSat.1 Media AG nicht vor 2011.

Im laufenden und im kommenden Jahr will der Medienkonzern sein operatives Ergebnis (recurring EBITDA) jeweils steigern. Im abgelaufenen Jahr hatte er es auf ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (recurring EBITDA) von 696,5 Mio EUR gebracht und damit die 674,5 Mio EUR des Vorjahres übertroffen. Konkretere Angaben zur Ergebnissteigerung machte das Unternehmen nicht.

Das umfassende Sparprogramm über mehr als 220 Mio EUR des vergangenen Jahres werde sich auch im laufenden Jahr nachhaltig auswirken. Die operativen Kosten sieht der Konzern daher im Vergleich zu 2009 stabil oder sogar leicht rückläufig. 2009 lagen die operativen Kosten bei 2,08 Mrd EUR, im Jahr zuvor noch bei 2,41 Mrd EUR.

Sollte dem Sender wegen der "gesamtwirtschaftlichen Lage" im laufenden Jahr keine Umsatzsteigerung möglich sein, will ProSiebenSat.1 die fehlenden Erlöse durch weitere Kostensparprogramme auffangen. Finanzvorstand Axel Salzmann hatte bereits Anfang März erklärt, die gesamte Sendergruppe habe noch ein Einsparpotenzial von 20 Mio bis 50 Mio EUR.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr will der MDAX-Konzern die Mindestdividende von 0,02 EUR zahlen, wie bereits Anfang März mitgeteilt. Wenn das Geschäft künftig wieder besser läuft, schließt der Vorstand eine höhere Dividendenzahlung nicht aus, wie es im Geschäftsbericht heißt.

Webseite: www.prosiebensat1.com - Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 89 55214030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/jhe Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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