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13.10.2008

Qimonda kündigt globales Restrukturierungsprogramm an (zwei)

Qimonda geht davon aus, dass das Restrukturierungsprogramm, zu Einsparungen von weltweit etwa 450 Mio EUR jährlich führen wird. Das Unternehmen rechnet im Zusammenhang mit dem Programm mit Restrukturierungsaufwendungen von etwa 50 Mio EUR im nächsten Geschäftsquartal. Zudem seien weitere Aufwendungen in den zwei darauf folgenden Quartalen möglich. Die vollständige Implementierung des Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm sei bis zum Ende des dritten Geschäftsquartals 2009 zu erwarten, teilte das Unternehmen weiter mit.

Qimonda geht davon aus, dass das Restrukturierungsprogramm, zu Einsparungen von weltweit etwa 450 Mio EUR jährlich führen wird. Das Unternehmen rechnet im Zusammenhang mit dem Programm mit Restrukturierungsaufwendungen von etwa 50 Mio EUR im nächsten Geschäftsquartal. Zudem seien weitere Aufwendungen in den zwei darauf folgenden Quartalen möglich. Die vollständige Implementierung des Restrukturierungs- und Kostensenkungsprogramm sei bis zum Ende des dritten Geschäftsquartals 2009 zu erwarten, teilte das Unternehmen weiter mit.

Auch der Verkauf der 35,6-prozentigen Beteiligung am taiwanischen Chiphersteller Inotera Memories an den US-Wettbewerber Micron stehe im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung. In der Nacht zum Sonntag hatte die Qimonda-Muttergesellschaft Infineon mitgeteilt, Micron werde für den Anteil 400 Mio USD zahlen.

"Der Verkauf unserer Inotera-Anteile ist ein entscheidender Schritt in der Restrukturierung von Qimonda, der uns einen Zufluss von Barmitteln gibt und uns hilft, das Unternehmen stärker zu fokussieren. Wir planen, unsere Aktivitäten zukünftig auf ausgewählte Marktsegmente zu konzentrieren, in denen wir unsere innovativen Technologien optimal nutzen können", sagte CEO Kin Wah Loh.

Der Verkauf der Inotera-Beteiligung sowie das Restrukturierungsprogramm seien "die ersten entscheidenden Schritte zu einer strategischen Neuausrichtung" gewesen. Qimonda suche allerdings weiterhin nach finanziellen oder strategischen Partnerschaften, die das Unternehmen bei dieser Neuausrichtung unterstützen. Dieser Prozess könnte nach Angaben von Qimonda durch die anhaltenden Bemühungen der Infineon Technologies AG unterstützt werden, ihre Qimonda-Beteiligung zu verkaufen.

Der Neubiberger DAX-Konzern hält aktuell rund 77,5% an Qimonda, will diese Beteiligung aber abstoßen. Infineon teilte in diesem Zusammenhang am Morgen mit, es fänden Gespräche "mit verschiedenen Investoren" statt. Ziel der Verhandlungen sei es, die Beteiligung an Qimonda "ganz oder teilweise zu veräußern". Die Gespräche liefen noch - aufgrund der aktuellen Lage an den Finanzmärkten sowie der Preissituation im Markt für DRAM-Speicherchips sei der Ausgang der Verhandlungen jedoch ergebnisoffen.

Webseiten: http://www.qimonda.com DJG/ncs/cbr

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