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16.06.2009

Qimonda verkauft F&E-Tochtergesellschaft in China

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der insolvente Chiphersteller Qimonda AG hat zwar weiterhin keinen Investor für den Gesamtkonzern in Sicht, aber Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat zumindest einen Käufer für einen weiteren Teil des Unternehmens gefunden. So konnte mit der Qimonda Technologies (Xi'an) Co Ltd mittlerweile auch eine auf Forschung und Entwicklung spezialisierte Tochtergesellschaft in China verkauft werden, wie Jaffé den Gläubigern am Dienstag in München mitteilte.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Der insolvente Chiphersteller Qimonda AG hat zwar weiterhin keinen Investor für den Gesamtkonzern in Sicht, aber Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat zumindest einen Käufer für einen weiteren Teil des Unternehmens gefunden. So konnte mit der Qimonda Technologies (Xi'an) Co Ltd mittlerweile auch eine auf Forschung und Entwicklung spezialisierte Tochtergesellschaft in China verkauft werden, wie Jaffé den Gläubigern am Dienstag in München mitteilte.

Weitere Beteiligungsverkäufe stünden in den nächsten Wochen an. "Auch für Betriebsteile an den Standorten München und Dresden sind Fortführungslösungen in Verhandlung", berichtete Jaffé laut einer Pressemitteilung den Gläubigern.

Bereits in den Wochen zuvor war es gelungen, die Dresdner Qimonda-Beteiligungen an der Advanced Mask Technology Center GmbH und an der NaMLab gGmbH sowie die Dresden Chip Academy an Interessenten zu verkaufen, die laut Jaffé eine Fortführung der Aktivitäten gewährleisten.

Im Zuge des Investorenprozesses hätten sich mehrere Interessenten für Teilbereiche und Betriebsteile der Qimonda-Standorte Dresden und München gemeldet. "Wir sind hier auf einem guten Weg, um Entwicklungspotenziale, Technologien und auch Arbeitsplätze zu sichern", sagte Jaffé. Konkret nannte er dabei für München den Produktbereich Graphics. Die Verhandlungen über die Fortführung mit einem neuen Investor seien hier "in der finalen Phase".

DJG/mak/jhe

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.