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13.07.2016 - 

Innovative Geschäftsmodelle für Systemhäuser

Quelloffene hybride Cloud

Senior Manager Partner and Alliances - Deutschland und Österreich bei Red Hat
Die digitale Transformation ist das beherrschende Thema für alle Unternehmen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern wollen. Quelloffene Cloud-Technologien ermöglichen neue Geschäftsmodelle und treiben Innovationen immer schneller voran.

Cloud Computing hat deutlich an Fahrt gewonnen. Viele Unterneh­men diskutieren intensiv die Vielzahl an Geschäftschancen, die sich durch die Nutzung von Cloud-Technologien ergeben, um vorhandene Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmodelle zu etablieren.

Digitalen Transformation im vollen Gange

Einige Firmen haben beispielsweise Innovation Labs gegründet, und wollen mit unkonventionellen Geschäftsmodellen neue Märkte erschließen. Vorbilder sind dabei oft Unternehmen wie Uber als größter Taxi-Anbieter ohne eigenen Fuhrpark oder Airbnb als größte Zimmervermietung ohne eigene Bettenkapazität.

Andere etablierte Unternehmen wollen im Rahmen der digitalen Transformation deutlich agiler werden. Sie haben ihre Applikationen und Services Cloud-fähig gemacht und können so schneller auf immer neue Anforderungen ihrer Kunden reagieren. Die Einbindung von Public-Cloud-Services in eine Private Cloud ermöglicht es Unternehmen, mit ihrer vorhandenen IT-Infrastruktur flexibler zu werden.

Solche Use Cases verdeutlichen, dass vor allem bei Hybrid-Cloud-Modellen mit einer großen Nachfrage zu rechnen ist. Für Cloud-zertifizierte IT-Dienstleister können sich daraus vielfältige Möglichkeiten ergeben, wenn sie ihre Kunden bei der digitalen Transformation auf Basis von innovativen Cloud-Technologien unterstützen.

Ein hybrider Cloud-Ansatz auf Basis von Open-Source-Technologien bietet Unternehmen eine flexible Lösung für eine Kombination von Private und Public Clouds.

Viel Potenzial für Cloud-zertifizierte Channelpartner

Für Partner ermöglicht dieser Ansatz neue Geschäftschancen mit Dienstleistungen für die Cloud - angefangen von Analyse, Planung, Implementierung und Schulungen bis hin zu Support. IT-Dienstleister sollten die Cloud als Chance sehen, und das dazu benötigte Know-how erwerben. Dadurch sind sie in der Lage, relativ schnell zusätzliches Umsatzpotenzial zu erschließen.

Viele Unternehmen wollen heute rasch wachsen und suchen dabei die Unterstützung durch Cloud Computing, das überschaubare IT-Kosten bietet und den Aufbau von IT-Architekturen ermöglicht, die sich problemlos an die eigene Geschäftsentwicklung anpassen lassen.

Wenn es um die Implementierung solcher Lösungen geht, sind Unternehmen auf externe Unterstützung angewiesen. Genau an diesem Punkt kommen oft IT-Dienstleister ins Spiel, die über das benötigte Lösungsportfolio im Hinblick auf Cloud- und Integrations-Services verfügen.

Der Partner muss im ersten Schritt die bestehende Applikations-Landschaft und die Workloads seiner Kunden im Mittelstand oder bei den großen Unternehmen analysieren, um zu eruieren, ob der Umbau zum Beispiel in Richtung Anwendungen aus Container mit Scale-Out-Option für die Integration von Cloud-Ressourcen in Frage kommt.

Der Vorteil von Containern bei einer offenen Hybrid-Cloud

Der Vorteil von Containern: Sie kapseln und isolieren Anwendungen mit allen benötigten Komponenten wie Bibliotheken oder Skripts in einem abgeschlossenen Paket. Durch die Verpackung in einem Container können Anwendungen portabel werden, sprich sie lassen sich ohne große Anpassung auf interne oder Cloud-Umgebungen übertragen und dort ausführen.

Da Container-Applikationen vollständig von der jeweiligen Umgebung abstrahieren, eignen sie sich sehr gut für den Aufbau modularer, verteilter Anwendungen. Über Cloud Computing hinaus können Container für IT-Dienstleister neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

Um die neue hybride Cloud-Welt mit Leben zu füllen, müssen Firmen auch ihre IT-Administration bewerten und Wege finden, um das Silodenken zu überwinden. Bislang unterteilt sich die IT-Abteilung vieler mittelständischer und großer Unternehmen meist in spezialisierte Teams, die sich jeweils um Netzwerk, Storage, Virtualisierung oder das Betriebssystem kümmern.

In dynamischer Cloud-Umgebung ist Silodenken kontraproduktiv

Doch mitunter entstehen zwischen diesen Teams Konflikte wegen unterschiedlicher Interessen. In einer dynamischen Cloud-Umgebung kann ein derartiges Silodenken kontraproduktiv sein. Hier sollte die IT das große Ganze im Blick haben und mit Hilfe eines DevOps-Ansatzes eine Brücke zwischen Betrieb und Entwicklung bauen.

Cloud-zertifizierte Partner können diesen Prozess als Mediatoren begleiten und die Integration in der IT-Abteilung unterstützen. Damit schaffen sie, bedingt durch ihre technische Expertise, ein zukunftsfähiges Fundament für den Umbau des Rechenzentrums und der Applikations-Landschaft im Hinblick auf die Integration in moderne Hybrid-Cloud-Umgebungen. (rw)

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