Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.11.2008

Sachsen könnte Qimonda mit 300 Mio EUR unterstützen - FTD

DRESDEN (Dow Jones)--Der Chiphersteller Qimonda könnte vom Land Sachsen offenbar mit 300 Mio EUR unterstützt werden. Die Verhandlungen zwischen dem Wirtschaftsministerium und dem in München ansässigen Unternehmen liefen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD - Montagsausgabe)unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Im Gespräch sei eine staatliche Förderung in Form von Krediten, Bürgschaften oder einer Beteiligung.

DRESDEN (Dow Jones)--Der Chiphersteller Qimonda könnte vom Land Sachsen offenbar mit 300 Mio EUR unterstützt werden. Die Verhandlungen zwischen dem Wirtschaftsministerium und dem in München ansässigen Unternehmen liefen, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD - Montagsausgabe)unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen. Im Gespräch sei eine staatliche Förderung in Form von Krediten, Bürgschaften oder einer Beteiligung.

Sprecher des sächsischen Wirtschaftsministeriums sowie der Infineon-Tochter wollten sich laut "FTD" nicht zu dem genannten Betrag äußern, bestätigten aber, das Verhandlungen liefen. "Wir stehen mit unserem gesamten Instrumentarium bereit", sagte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums der "FTD". Man stehe "in ständigem Kontakt" mit Qimonda. Qimonda war am frühen Montagmorgen für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

In Dresden gibt es derzeit rund 3.000 Qimonda-Mitarbeiter, dazu kommen noch rund 200 Leiharbeiter. Qimonda hatte bereits Mitte Oktober angekündigt, deutschlandweit 1.500 Mitarbeiter zu entlassen. Rund 950 Stellen sollten bis zum Sommer 2009 in Dresden wegfallen. Die Entlassungen sind Teil eines weltweiten Sparprogramms. Jährlich will das Unternehmen damit rund 450 Mio EUR einsparen.

Bereits Anfang vergangener Woche hatte die Nachrichtenagentur ddp unter Berufung auf Aussagen eines Regierungssprechers berichtet, der hochdefizitäre Speicherchiphersteller suche gemeinsam mit der sächsischen Landesregierung nach einem Ausweg aus der Krise und habe den Freistaat um Unterstützung gebeten.

Ein Qimonda-Sprecher hatte am vergangenen Montag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires gesagt, die Situation bei Qimonda und im gesamten Halbleitersektor sei "sehr ernst".

Webseite: http://www.qimonda.com DJG/ncs/nas

Copyright (c) 2008 Dow Jones & Company, Inc.