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26.06.2007

Siemens India will auf Heimatmarkt und durch Exporte wachsen

NEW YORK (Dow Jones)--Die Siemens India Ltd strebt neben Wachstum auf dem Heimatmarkt binnen fünf Jahren auch eine Erhöhung des Exportvolumens an. Auf dem indischen Markt will die Tochtergesellschaft der Siemens AG organisch und mit Hilfe von Zukäufen wachsen, sagte Jürgen Schubert, Leiter der Tochtergesellschaft im Gespräch mit Dow Jones Newswires in New York: "Es muss passen. Wir sind nicht bereit, jeden Preis für neue Unternehmen zu zahlen", so Schubert.

NEW YORK (Dow Jones)--Die Siemens India Ltd strebt neben Wachstum auf dem Heimatmarkt binnen fünf Jahren auch eine Erhöhung des Exportvolumens an. Auf dem indischen Markt will die Tochtergesellschaft der Siemens AG organisch und mit Hilfe von Zukäufen wachsen, sagte Jürgen Schubert, Leiter der Tochtergesellschaft im Gespräch mit Dow Jones Newswires in New York: "Es muss passen. Wir sind nicht bereit, jeden Preis für neue Unternehmen zu zahlen", so Schubert.

Erst im April erwarb Siemens India 77% an dem Gebäudetechnikunternehmen iMetrex Technologies Ltd mit Sitz in Chennai, dem früheren Madras. In den nächsten fünf Jahren kann Siemens India auch die restlichen 23% übernehmen. Der Wert der Transaktion wurde nicht bekannt gegeben.

Schubert wollte sich nicht zu konkreten weiteren Übernahmezielen äußern. Siemens India prüfe vor allem den Kauf von kleineren und mittelständischen Unternehmen. Geeignete Unternehmen hätten einen Wert zwischen 10 Mio USD und 20 Mio USD, fügte er hinzu.

Die Siemens India will mehr Güter und Dienstleistungen in die "boomenden" Ölstaaten des Mittleren Ostens exportieren. "Das könnte unser zweites Standbein werden", um das Unternehmen gegen Schwankungen abzusichern. Derzeit bestehen Geschäftsbeziehungen zu den Nachbarstaaten Sri Lanka und Bangladesch. In jüngster Zeit konnten aber Schuberts Angaben zufolge Verträge mit Qatar geschlossen werden. Im März 2006 erhielt Siemens India im Konsortium mit der Konzernmutter dort den Auftrag zum Ausbau des Stromleitungsnetzes im Volumen von umgerechnet rund 116,5 Mio EUR.

Der Anteil der Ausfuhren am Gesamtgeschäft der Siemens India liegt gegenwärtig bei 25%. "Unser Schwerpunkt bleibt Indien. Aber in den kommenden fünf Jahren soll der Exportanteil auf 35% ansteigen", sagte Schubert. Seiner Einschätzung nach kann die indische Wirtschaft in den kommenden 10 bis 15 Jahren jährlich zwischen 7% und 10% wachsen.

Der Nettogewinn der Siemens India fiel im zweiten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum trotz 91-prozentigem Umsatzplus auf 1,08 Mrd INR (etwa 19,66 Mio EUR). Im Vorjahresquartal lag der Nettogewinn bei 1,18 Mrd INR (rund 21,48 Mio EUR). Allerdings verdoppelte sich der Nettogewinn im ersten Quartal durch das Dienstleistungsgeschäft.

Webseite: http://www.siemens.com/

Von Claudia Assis, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/mal/rio

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