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24.01.2008

Siemens von US-Immobilienkrise nicht unmittelbar betroffen

MÜNCHEN (Dow Jones)--Das Geschäft der Siemens AG ist von der US-Immobilienkrise "nicht unmittelbar" betroffen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher am Donnerstag im Vorfeld der Hauptversammlung des DAX-Konzerns. Entsprechend rechne er auch nicht mit direkten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2007/08.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Das Geschäft der Siemens AG ist von der US-Immobilienkrise "nicht unmittelbar" betroffen. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Peter Löscher am Donnerstag im Vorfeld der Hauptversammlung des DAX-Konzerns. Entsprechend rechne er auch nicht mit direkten Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Geschäftsjahr 2007/08.

Siemens beobachte derzeit die Lage in den USA. Sollte sich in Folge einer allgemeinen Abschwächung der US-Konjunktur auch die Weltwirtschaft abkühlen, werde "das veränderte Rahmenbedingungen für alle bedeuten, auch für uns". Löscher rechnet damit, dass die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung in den USA zumindest eine Verlangsamung für die Industrie dort bedeutet.

Die Umsatz- und Ergebnisprognose für das kommende Geschäftsjahr 2008/09 wollte Löscher allerdings auf Nachfrage nicht bekräftigten. Auf die Frage, ob er auch die Prognose für das kommende Geschäftsjahr 2008/09 bestätigen könne, sagte Löscher lediglich: "Ich bestätige die Prognose für 2008".

Siemens hatte gemäß den gültigen Bilanzierungsrichtlinien im Geschäftsbericht 2007 einen Ausblick für das laufende und das kommende Geschäftsjahr. Dabei gab das Unternehmen eine dynamische, an das Weltwirtschaftswachstum gekoppelte Prognose ab.

Den früheren Angaben zufolge soll der Umsatz doppelt so stark wie das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) wachsen. Das Ergebnis der Bereiche soll in dem genannten Zeitraum wiederum doppelt so stark wie der Umsatz wachsen. Das Ergebnis der Bereiche ist eine der zentralen Kennziffern für Analysten und Investoren, um die operative Entwicklung des Konzerns zu bewerten. Als Basis für die Prognose hatte Siemens im jüngsten Geschäftsbericht die Prognosen von Global Insight genannt. Demnach soll das weltweite BIP 2008 um 3,4% und 2009 um 3,6% wachsen.

Webseite: http://www.siemens.com - Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 40 30 industry.de@dowjones.com DJG/abe/nas

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