Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

04.05.2007

Siemens-Vorstände verkaufen Aktien im Wert von über 7 Mio EUR

MÜNCHEN (Dow Jones)--Mehrere Vorstände der Siemens AG, München, haben sich im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes aus dem Jahr 2001 von Aktien im Wert von insgesamt über 7 Mio EUR getrennt. Rudi Lamprecht, im Zentralvorstand für mehrere Bereiche zuständig, verkaufte 35.000 Aktien für 3,122 Mio EUR, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Der für die Medizintechnik verantwortliche Erich Reinhardt veräußerte 20.000 Aktien für 1,784 Mio EUR.

MÜNCHEN (Dow Jones)--Mehrere Vorstände der Siemens AG, München, haben sich im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes aus dem Jahr 2001 von Aktien im Wert von insgesamt über 7 Mio EUR getrennt. Rudi Lamprecht, im Zentralvorstand für mehrere Bereiche zuständig, verkaufte 35.000 Aktien für 3,122 Mio EUR, wie Siemens am Donnerstag mitteilte. Der für die Medizintechnik verantwortliche Erich Reinhardt veräußerte 20.000 Aktien für 1,784 Mio EUR.

Auch der zurzeit wegen der Korruptionsaffäre freigestellte Zentralvorstand Johannes Feldmayer verkaufte Aktien, insgesamt 25.000 Stück für 2,23 Mio EUR.

Unterdessen wirft der neue Siemens-Aufsichtsratsvorsitzende Gerhard Cromme laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) den internen Prüfern des Konzerns vor, das Kontrollgremium nicht ausreichend über mögliche Korruptionsfälle informiert zu haben. Dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats seien "wichtige Informationen nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellt worden", zitiert die Zeitung Cromme.

Das hätten die internen Untersuchungen der amerikanischen Kanzlei Debevoise & Plimpton ergeben. Darüber habe die US-Kanzlei den Aufsichtsrat vergangene Woche informiert. Siemens hatte Debevoise & Plimpton laut dem Bericht im Dezember 2006 eingeschaltet.

Webseite: http://www.siemens.de

http://www.sueddeutsche.de

DJG/nas/jhe

Copyright (c) 2007 Dow Jones & Company, Inc.