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31.03.2009

Siemens will sich von rund 74.000 Lieferanten trennen - FAZ

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Technologiekonzern Siemens will sich noch in diesem Jahr von 20% seiner 370.000 Lieferanten trennen. "Wir können nicht mit so vielen Lieferanten in die Zukunft gehen", sagte Barbara Kux, Vorstand für Supply Chain Management, in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Dienstagsausgabe). Durch die Reduzierung der Zulieferer um rund 74.000 sollen die Prozesse in der Beschaffung vereinfacht und flexibler werden, wodurch die Kosten sinken sollen.

FRANKFURT (Dow Jones)--Der Technologiekonzern Siemens will sich noch in diesem Jahr von 20% seiner 370.000 Lieferanten trennen. "Wir können nicht mit so vielen Lieferanten in die Zukunft gehen", sagte Barbara Kux, Vorstand für Supply Chain Management, in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Dienstagsausgabe). Durch die Reduzierung der Zulieferer um rund 74.000 sollen die Prozesse in der Beschaffung vereinfacht und flexibler werden, wodurch die Kosten sinken sollen.

Supply Chain Management ist nach Aussage der für den Bereich zuständigen Managerin wichtig, "damit Siemens schneller, schlagkräftiger und kostengünstiger wird". Die Siemens AG kauft nach "FAZ"-Informationen insgesamt für 40 Mrd EUR - also mehr als die Hälfte des Umsatzes - ein. In einer ersten Runde sollen die Bestellungen für konzernübergreifende Beschaffungen überprüft werden. Die "FAZ" berichtet, diese Ausgaben hätten ein Gesamtvolumen von 17 Mrd EUR.

"Natürlich werden wir besonders in der jetzigen Situation versuchen, niedrigere Preise durchzusetzen", sagte Kux. "Wir können dabei auch größere Einkaufsvolumina anbieten, was bei den Verhandlungen hilft". Die möglichen Spareffekte bezifferte die Managerin des DAX-Konzerns nicht.

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