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18.05.2007

Sistema bekundet weiter Interesse an Deutscher Telekom - HB

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der russische Mischkonzern AFK Sistema bekundet weiterhin Interesse an der Deutschen Telekom AG. Dem "Handelsblatt" (HB - Freitagausgabe) sagte Sistema-Leiter Alexander Gontscharuk, es wäre "für beide Seiten das Beste", einen gemeinsamen großen Telekommunikationskonzern zu formen. "Wir glauben, dass die Vereinigung zweier so großer Unternehmen einen Mega-Konzern schafft, der Standbeine vom amerikanischen über den europäischen bis zum asiatischen Markt hätte", sagte er. Viele Analysten sähen dies positiv.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der russische Mischkonzern AFK Sistema bekundet weiterhin Interesse an der Deutschen Telekom AG. Dem "Handelsblatt" (HB - Freitagausgabe) sagte Sistema-Leiter Alexander Gontscharuk, es wäre "für beide Seiten das Beste", einen gemeinsamen großen Telekommunikationskonzern zu formen. "Wir glauben, dass die Vereinigung zweier so großer Unternehmen einen Mega-Konzern schafft, der Standbeine vom amerikanischen über den europäischen bis zum asiatischen Markt hätte", sagte er. Viele Analysten sähen dies positiv.

Sistema, die Unternehmensgruppe des Milliardärs Wladimir Jewtuschenkow, hält über ihre Tochter Sistema Telecom eine Reihe von Telekombeteiligungen; die wichtigste ist der russische Mobilfunkmarktführer MTS, an dem auch die Deutsche Telekom bis vor zwei Jahren beteiligt war. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bereits versucht, ein größeres Telekom-Aktienpaket im Tausch gegen MTS-Papiere zu erwerben, scheiterte aber an der Bundesregierung, die rund ein Drittel der Telekom-Aktien hält und nicht an Sistema verkaufen wollte.

Nach wie vor sieht der Sistema-Leiter die politischen Vorbehalte als Haupthindernis. Die Deutsche Telekom stecke zudem derzeit in einer "schwierigen Lage", sagte Gontscharuk. In der aktuellen Situation "passe" es einfach nicht. Sistema verfolge daher aktiv keine Pläne mit der Telekom. Berichte, nach denen der Konzern Anteile an MTS gegen die ungarische Telekom-Tochter Magyar Telekom tauschen wollte, wies Gontscharuk als pure Spekulation zurück. Er als Unternehmer folge dennoch dem Motto: "Sag niemals nie!" Es bestünden weiter "enge persönliche Kontakte" zum Telekom-Management.

Die Deutsche Telekom wollte sich laut Bericht nicht zum erneuten Interesse von Sistema äußern. Ein Sprecher habe bestätigt, dass Telekom-Vorstandsvorsitzender Rene Obermann und Gontscharuk sich kennen - das Verhältnis sei aber nicht sonderlich eng.

Webseite: http://www.handelsblatt.com

DJG/brb/cbr

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