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25.05.2016 - 

Die CP-Querschläger-Kolumne

Smart Home? Je nach dem …

ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil von ChannelPartner. Regelmäßig berichtet unser Autor über das, was einem kleinen Reseller in der großen ITK-Landschaft widerfährt. Manchmal überspitzt, aber immer auf den Punkt gebracht. Der Querschläger lebt und arbeitet als Fachhändler in Rheinland-Pfalz.
Es gab schon mal "intelligentere" Smart Home-Ansätze als die aktuellen zur Steuerung von Heizung, Licht und Fenstern, meint der CP-Querschläger.

Mail schreibende Kühlschränke und die Zutrittsgenehmigung per Smartphone und Gesichtskontrolle sind nur der Anfang.

Vor fünf Jahren standen bereits weitaus spannendere Lösungen vor der Serienfertigung: Gleichstromgeräte, bei denen selbsterzeugter Strom nicht erst in Wechselstrom umgewandelt werden muss, sondern mit weniger Verlust im Haus integriert werden können.

Kühlschränke, TV-Geräte, HiFi-Anlagen, sogar Herde, Waschmaschine und Beleuchtung, alles mit Gleichstrom. Passende Speicher-Akkus unter dem PKW-Stellplatz inklusive. Die laden nicht nur E-Mobil und E-Bike, sondern dienen auch als Reserve für dunkle, windstille Zeiten, wenn Solaranlage und das private Windrad keinen Strom liefern wollen. Das wäre ein smartes Heim!

Dagegen sind die Cloud-gesteuerten Gimmicks wie "Kaffeemaschine einschalten" oder "Jalousien steuern" teure Spielereien.

Damit mir die Waschmaschine - oder was auch immer - melden kann, dass sie fertig ist, benötige ich dazu ein Smartphone, einen Provider, eine Funkverbindung, eine App und ein Betriebssystem. Jeder dieser Beteiligten nimmt sich dann das Recht zu wissen, wann ich meine Rollläden schließe oder öffne, wann ich meine Haustür verriegle, die Fenster öffne, meinen PC einschalte, den TV-Tuner und vielleicht sogar was ich mir anschaue.

Alle diese Teile sind ja schon angeblich smart, wobei dies ja auch "neunmalklug", "raffiniert" oder "schlau" bedeuten kann. Bei den derzeitigen als intelligent betitelten Geräten, sollte man diese eher mit "schick" übersetzen. Wie etwa die Uhr, der nach 18 Stunden die Energie ausgeht oder das Betriebssystem, welches den Nutzer kontrolliert statt der Software.

Ein intelligentes Haus würde meine Daten nicht durch die Welt schicken und an Dritte weitergeben. Es würde nur mir gehorchen, sämtliche möglichen Ein- und Ausgänge streng danach kontrollieren, ob Informationen, über was auch immer, von mir zur Freigabe autorisiert sind.

Mein Fazit: Je näher man der künstlichen Intelligenz kommt, desto weiter scheint man sich von der natürlichen zu entfernen. Wer hackt das erste Smart Home? Bis demnächst, Euer Querschläger!

Der ChannelPartner-Autor "Querschläger" ist ein Fachhändler aus Rheinland-Pfalz.

Alle Kommentare des CP-"Querschlägers" finden Sie hier, in dem "Querschläger"-Archiv.

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HUKoether

Was soll man gegen strategisch verdummte Bürger, die ihre Daten gerne preisgeben ausrichten? Wer glaubt, daß cloudbasierte Systeme sicher seinen, hat die vielen amerikanischen Serien und Filme offensichtlich gesehen, aber nicht verstanden - gut dazu müßte man ja "zwischen den Zeilen lesen" können. Schon mit dem Pauschalisieren kann man dies auch beschleunigen, denn es ist ein Unterschied, ob Daten gesammelt werden, um sie zu nutzen, das System zu verbessern - oder sie zu verkaufen! Wieso kauft man Systeme, die ihre Daten "online" "speichern", weil sie weniger GELD kosten - die Differenz wir mit Daten bezahlt. Der geneigte Bürger ist aber nicht mehr willig, sich zu fragen: "Wem dient es?" Diese Bürger erreichen wir aber auch nicht mehr...und teilweise wird die Möglichkeit auch per Gesetz verlangt, dann wird das Wehren zwecklos. Nachdenkliche Grüße...

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