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12.01.2009

Solarfirmen wollen Verträge mit Lieferanten neu verhandeln - HB

HAMBURG (Dow Jones)--Mit dem Preisverfall bei Solarmodulen kommen nun die Hersteller von Wafern und Zellen unter Druck. Händler und Produzenten von Solarmodulen verlangten nun Preisabschläge von ihren Lieferanten, bestehende Kontrakte sollen dazu geöffnet werden. "Ich rechne damit, dass manch langfristiger Vertrag neu verhandelt wird", sagte der Vorstandsvorsitzende der Solarfirma Conergy, Dieter Ammer, der Zeitung "Handelsblatt" (HB/Dienstagsausgabe).

HAMBURG (Dow Jones)--Mit dem Preisverfall bei Solarmodulen kommen nun die Hersteller von Wafern und Zellen unter Druck. Händler und Produzenten von Solarmodulen verlangten nun Preisabschläge von ihren Lieferanten, bestehende Kontrakte sollen dazu geöffnet werden. "Ich rechne damit, dass manch langfristiger Vertrag neu verhandelt wird", sagte der Vorstandsvorsitzende der Solarfirma Conergy, Dieter Ammer, der Zeitung "Handelsblatt" (HB/Dienstagsausgabe).

Bislang mussten sich die Unternehmen um den Absatz von Solarmodulen nicht sorgen, die Kunden rissen sie den Herstellern aus den Händen. Profitiert haben davon alle, vor allem aber die Produzenten von Solarwafern und -zellen, die zu Modulen weiterverarbeitet werden. Beides war knapp und damit teuer.

Die meisten Modul-Hersteller sind über langfristige Kontrakte an ihre Lieferanten gebunden. Durch das von der Konjunkturschwäche ausgelöste Überangebot am Markt werden die Preise für Module nach Einschätzung des Solarworldvorstandsvorsitzenden Frank Asbeck in diesem Jahr um über 10% fallen; Conergy-Chef Ammer hält sogar einen Rückgang von bis zu 15% für möglich.

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