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09.07.2007

Sony senkt Preis für PlayStation 3 um 100 USD - WSJ

NEW YORK/TOKIO (Dow Jones)--Die Sony Corp senkt die Preise für die PlayStation 3 (PS3) um 100 USD. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag schreibt, reagiert der japanische Elektronikkonzern mit der Maßnahme auf einen der Hauptkritikpunkte an dem Gerät. Dagegen hält Wettbewerber Microsoft in der näheren Zukunft am Preis für seine Spielekonsole Xbox 360 in Japan fest.

NEW YORK/TOKIO (Dow Jones)--Die Sony Corp senkt die Preise für die PlayStation 3 (PS3) um 100 USD. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) am Montag schreibt, reagiert der japanische Elektronikkonzern mit der Maßnahme auf einen der Hauptkritikpunkte an dem Gerät. Dagegen hält Wettbewerber Microsoft in der näheren Zukunft am Preis für seine Spielekonsole Xbox 360 in Japan fest.

Die Preissenkung für die PS3, die in den USA mit dem heutigen Tag in Kraft tritt, reduziere den Preis auf 499 USD, schreibt das WSJ. Der Schritt sei in der Branche allgemein erwartet worden, hieß es weiter. Sony habe unter einem mäßigen PS3-Absatz gelitten, seit die Konsole im November 2006 auf den Markt kam. Verantwortlich dafür sei unter anderem der hohe Preis gewesen, der deutlich über dem der Konkurrenzmodelle von Microsoft und Nintendo lag.

"Wir haben sicher gehört, der Preis war für viele Verbraucher ein Hemmschuh", zitiert das Blatt Jack Tretton, CEO der US-Spielesparte von Sony. "Unsere Hoffnung ist, dass diese Preissenkung von 100 USD die Verbraucher zugänglicher macht." Mit dem Schritt liege die PS3 preislich nur noch etwas über den 480 USD des Xbox-360-Premiummodells, das in etwa mit der PS3 vergleichbar sei, so das WSJ.

Allerdings seien weniger aufwendige Versionen der Xbox 360 und der Wii von Nintendo bereits für rund 299 bzw 249 USD zu haben. Laut der Marktforschungsfirma NPD Group Inc habe der US-Einzelhandel bis Mai 5,6 Mio Xbox 360, 2,8 Mio Wii und 1,4 Mio PS3 abgesetzt.

In der vergangenen Woche musste Microsoft einen Rückschlag beim Geschäft mit Spielekonsolen hinnehmen. Der US-Softwarekonzern rechnet auf Grund einer "nicht akzeptablen Anzahl von Reparaturen" bei der xbox 360 mit einer Belastung vor Steuern von über 1 Mrd USD. An Preisnachlässe denkt Microsoft vorläufig aber nicht. Die Konsole habe "einen sehr wettbewerbsfähigen Preis", sagte Darren Huston, Leiter des Japangeschäfts bei Microsoft, am Montag auf einer Pressekonferenz in Tokio. Man werde die Marktdynamik aber weiter im Auge behalten.

Des Weiteren bescheinigte der Manager dem Betriebssystem Windows für mobile Anwendungen in Japan eine gute Geschäftsentwicklung. 1 Mio Mobiltelefone würden im laufenden Jahr mit dem Betriebssystem betrieben.

Webseiten: http://www.wsj.com

http://www.microsoft.com

-Von Nick Wingfield, Wall Street Journal und Jay Alabaster, Dow Jones

Newswires; + 49 (0)69 - 29 725 104, unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/nas

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