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04.05.2008

Staatliche Förderung für Solarstrom soll gekürzt werden - HB

BERLIN (Dow Jones)--In der Großen Koalition mehren sich nach einem Bericht des "Handelsblatt" (Montagausgabe) Stimmen, die eine drastische Kürzung der Vergütungen für Sonnenstrom verlangen. Unterstützt werden diese Forderungen vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI): In einem Gutachten, das der Zeitung vorliegt, spricht sich das RWI dafür aus, die Vergütungen umgehend um 30% zu senken. Die Anpassung befindet sich derzeit im parlamentarischen Prozess. Am Montag findet eine Bundestagsanhörung statt.

BERLIN (Dow Jones)--In der Großen Koalition mehren sich nach einem Bericht des "Handelsblatt" (Montagausgabe) Stimmen, die eine drastische Kürzung der Vergütungen für Sonnenstrom verlangen. Unterstützt werden diese Forderungen vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI): In einem Gutachten, das der Zeitung vorliegt, spricht sich das RWI dafür aus, die Vergütungen umgehend um 30% zu senken. Die Anpassung befindet sich derzeit im parlamentarischen Prozess. Am Montag findet eine Bundestagsanhörung statt.

Fest stehe, dass mit der anstehenden Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), die am 1. Januar 2009 in Kraft treten soll, die Vergütungssätze für Solarstrom sinken sollen, heißt es. Gestritten werde allerdings über die Höhe der Degression. Das für die Novellierung des EEG zuständige Bundesumweltministerium schlägt eine Kürzung in drei Schritten vor: In den Jahren 2009, 2010 und 2011 sollen die Vergütungen um 9%, 7% und 8% sinken. Außerdem ist eine einmalige Absenkung der Grundvergütung von einem Cent je Kilowattstunde Solarstrom vorgesehen.

Aus Sicht des RWI ist das völlig unzureichend, so der Bericht weiter. "Wir plädieren für eine ganz drastische Absenkung der Einspeisevergütungen", so Manuel Frondel, EEG-Experte beim RWI, gegenüber der Zeitung. Die Anlagenhersteller profitierten über Gebühr davon, dass durch das EEG eine starke Nachfrage nach ihren Produkten erzeugt werde, kritisierte Frondel. Diese Nachfrage ermögliche es ihnen, die Anlagenpreise hoch zu halten

Website: www.handelsblatt.de DJG/ros

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