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26.03.2007

Stark wachsender Widescreen-Anteil

Wenn es nach den Panel-Herstellern und den Anbietern von LCD-Monitoren geht, soll der deutsche Anteil vonWidescreen-Geräten bis Ende 2007 auf bis zu 30 Prozent wachsen. In Q3/06 lag er gerade mal bei fünf Prozent.

Von Klaus Hauptfleisch

Nachdem LG ferngeblieben ist und Samsung fast nur IT-Produkte ausgestellt hat, haben sich die TV-Muskelspiele der CeBIT 2006 dieses Jahr kaum wiederholt. Es gab aber auch Hersteller, die nicht erst auf die nächste IFA warten wollten, um CE-Kompetenz zu zeigen.

Toshiba zum Beispiel hatte mit den LCD-Fernsehern der Regza-Familie und Videoprojektoren auf der Messe hauptsächlich das Consumer-Segment im Auge. Gleiches gilt für Hyundai IT. Rund 50 Prozent des Umsatzes macht das koreanische Unternehmen laut Sales Director Harald Borutta mittlerweile mit Fernsehern. Ob es da nicht sinnvoller gewesen wäre, den bis Mitte 2006 geltenden Namen Hyundai Imagequest zu behalten?

Die meisten Notebooks sind schon mit Widescreen-Displays ausgestattet. Aber bei Monitoren gestaltet sich der Umstieg zäher als von einigen Marktforschern und der Industrie erwartet. Da Windows Vista das 16:10-Format unterstützt, setzt die Branche große Hoffnung in das neue Betriebssystem. Der Effekt wird sich nach Meinung von Experten aber zunächst mehr im Consumer- als im Business-Segment zeigen, zumal die Nachfrage nach den längst totgesagten 17-Zöllern in Unternehmen Ende 2006 noch immer vergleichsweise groß war.

Das mit Abstand größte Segment bilden mittlerweile 19-Zöller. Ob 19 Zoll wide der Nachfolger der 4:3-formatigen 17-Zöller wird, ist für Acer-Produktmanager Martin Sasse die Frage. "19 Zoll wide ist doch nur ein Abfallprodukt aus der Panel-Produktion, 22 Zoll wide ist das perfekte Format", erklärte Harald Borutta, Sales Director von Hyundai IT. Sasse zufolge sollen die 22-Zoll-Preise mit DVI im zweiten Quartal 2007 auf rund 260 Dollar sinken.

Mit A3-tauglichen Widescreen-Formaten von 24 und 26 Zoll sehen die Hersteller Chancen in Profi-Segmenten wie CAD/CAM, DTP und Börsenplätzen. Mit Preisen ab 800 Euro sind sie aber noch recht teuer. Als günstige Alternative stellt Samsung seine 19- und 20-Zoll-UX-Modelle mit Ubisync-Software-Grafikkarte für den Einsatz von zwei bis sechs Monitoren ohne zusätzliche Grafikkarte dar. Aber bei 500 Euro das Stück kann man auch gleich zu einem 24- oder 26-Zöller greifen.