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20.04.2007

Systeme retten leicht gemacht

Version 7 von Symantecs "Backup Exec System Recovery" bietet erweiterte Virtualisierungsoptionen und ein verbessertes Management.

Von Dr. Thomas Hafen

Mit dem "Backup Exec System Recovery" von Symantec lassen sich Server nach einem Ausfall schnell und unabhängig von der zugrunde liegenden Hardware wiederherstellen. Version 7.0 bietet unter anderem erweiterte Betriebssystem- und Virtualisierungsoptionen, eine zentrale Managementkonsole, flexiblere Backup-Einstellungen und neue Funktionen für Microsoft Exchange Server. Die für den Boot-Vorgang notwendige Start-CD (Recovery Disk) kann der Kunde nun selbst anpassen und mit allen nötigen Hardwaretreibern versehen.

Backup Exec System Recovery 7.0 unterstützt neben Microsoft Windows XP Professional, Small Business Server 2000/2003 und Server 2000 auch Vista und die 64-Bit-Varianten der Betriebssysteme. Server lassen sich in den Virtualisierungsumgebungen VMware Server/GSX Server, Workstation und ESX Server sowie unter Microsoft Virtual Server 2005 R2 wiederherstellen.

Ein Konvertierungs-Tool erledigt die Umwandlung des Images in die virtualisierungsfähige Variante. Dabei kann der Administrator wählen, ob er das gesamte System oder nur einzelne Volumes konvertieren will. Der virtuelle Server lässt sich wieder in ein Image zurückverwandeln, das als realer Server gestartet werden kann.

Vor allem für größere Unternehmen interessant ist die zentrale Managementkonsole "Backup Exec System Recovery Manager" . Sie erlaubt es, von einem Verwaltungsserver aus alle BESR-Installationen im Unternehmen zu überwachen sowie Backup-Policies oder Agenten schnell zu verteilen.

Über die neue Exchange-Retrieve-Option lassen sich einzelne E-Mails oder Postfächer zurückholen, ohne dass der komplette Exchange-Server wiederhergestellt werden muss. Benutzer können ihre eigenen Dateien und Ordner über Google Desktop oder "Backup Exec Retrieve" suchen. Letzteres steht allerdings nur zur Verfügung, wenn der BESR Manager installiert ist. Zur Suche können nur Datei- und Ordnernamen verwendet werden, eine Indizierung des Dokumenteninhalts findet nicht statt. Dafür kann sich der Nutzer verschiedene Versionen einer Datei anzeigen und natürlich auch wiederherstellen lassen. Der minimale Abstand zwischen zwei Sicherungen beträgt 15 Minuten.

Für Backup-Exec-Kunden gibt es eine kostengünstige Rumpfversion von Backup Exec System Recovery. Sie erlaubt es, Systeme schnell wiederherzustellen, Images für virtuelle Umgebungen umzuwandeln sowie eine angepasste Start-CD zu erstellen.

Backup Exec System Recovery 7.0 ist ab sofort erhältlich. Der Nettopreis wird zirka 1.000 Euro pro Server- und 65 Euro pro Arbeitsplatzlizenz betragen. Die Ergänzungsoption zu Backup Exec wird in den USA für zirka 700 Dollar angeboten, die Exchange-Option kostet rund 1.000 Dollar. Sie ist in der Small Business Server Edition für zirka 700 Dollar bereits enthalten. Der BESR Manager ist für knapp 1.500 Dollar zu haben. Ein Starterkit mit fünf Serverlizenzen, einem Manager und einer Exchange-Retrieve-Option schlägt mit rund 6.000 Dollar zu Buche. Die deutschen Preise für die letztgenannten Produkte und Optionen lagen bei Redaktionsschluss noch nicht vor.