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13.10.2009

Telekom mit Medienbericht über neue Datenpanne konfrontiert

HAMBURG (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG sieht sich mit einem erneuten Medienbericht über die Datenpanne im Konzern konfrontiert. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet auf seiner Webseite, es seien Datensätze von Hunderttausenden Kunden - häufig mit Bankverbindungen - unter anderem dafür benutzt worden, den Kunden angeblich im Auftrag der Telekom neue Verträge zu verkaufen. Im Anschluss seien die so erzielten Aufträge über Subunternehmer offiziell bei der Telekom eingereicht worden, um so Provisionen von dem Bonner Konzern zu kassieren.

HAMBURG (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG sieht sich mit einem erneuten Medienbericht über die Datenpanne im Konzern konfrontiert. Das Nachrichtenmagazin "Spiegel" berichtet auf seiner Webseite, es seien Datensätze von Hunderttausenden Kunden - häufig mit Bankverbindungen - unter anderem dafür benutzt worden, den Kunden angeblich im Auftrag der Telekom neue Verträge zu verkaufen. Im Anschluss seien die so erzielten Aufträge über Subunternehmer offiziell bei der Telekom eingereicht worden, um so Provisionen von dem Bonner Konzern zu kassieren.

Türkische Callcenter seien dabei offensichtlich Teil eines organisierten Systems gewesen, das seinen Ursprung in Deutschland hat. Vertriebspartner und Betreiber großer Callcenter sollen demnach Datenmengen aus den Beständen der Deutschen Telekom entwendet und manipuliert haben.

Ein Sprecher der Telekom sagte zu dem Bericht, es handele sich um eine Konkretisierung bereits bekannter Fälle. Vor einer Woche hatte der DAX-Konzern bereits berichtet, bei vier Vertriebspartnern seien Datenschutzverpflichtungen und vereinbarten Vertriebsmethoden nicht eingehalten worden. In diesem Zusammenhang forderte der Bonner Konzern die Rückzahlung von Provisionen und erhob Vertragsstrafen - insgesamt von rund 1,5 Mio EUR.

In einer Mitteilung am Dienstag verwies die Telekom nochmals auf ihre Aussagen von vor einer Woche. Es seien 2008 Systeme mit Schwachstellen abgeschaltet und für die verbliebenen Systeme die Sicherheitsvorkehrungen erhöht worden. Der Konzern seztze sein Versprechen aus dem vergangenen Jahr um, sich aktiv für den Schutz von Kundendaten einzusetzen.

Webseiten: www.spiegel.de www.telekom.de DJG/jhe/brb

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