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19.04.2009

ThyssenKrupp erwägt drastischeren Konzernumbau - Welt am Sonntag

BERLIN (Dow Jones)--Der Technologiekonzern ThyssenKrupp erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen drastischeren Unternehmensumbau als bisher bekannt. Demnach könnten alle bisher weitgehend eigenständigen Sparten auf die Holding verschmolzen werden, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Informationen aus dem Unternehmensumfeld. Schon auf einer Strategiesitzung des Vorstands am Montag würden die Grundzüge der neuen Konzernstruktur auf der Tagesordnung stehen.

BERLIN (Dow Jones)--Der Technologiekonzern ThyssenKrupp erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen drastischeren Unternehmensumbau als bisher bekannt. Demnach könnten alle bisher weitgehend eigenständigen Sparten auf die Holding verschmolzen werden, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Informationen aus dem Unternehmensumfeld. Schon auf einer Strategiesitzung des Vorstands am Montag würden die Grundzüge der neuen Konzernstruktur auf der Tagesordnung stehen.

Am Ende würde nach der Verschmelzung der Sparten auf die Holding laut Zeitung voraussichtlich nur noch die ThyssenKrupp AG als Aktiengesellschaft existieren. "Es geht um den direkten Management-Durchgriff", heißt es im Konzern.

Wie die Zeitung weiter schreibt, dürfte der Stellenabbau größer ausfallen als erwartet. Allein in den Stahlsparten würden 2.000 Jobs gestrichen, heißt es in Unternehmenskreisen, weitere 2.000 in den anderen Geschäftsbereichen. Darin sei der Personalabbau im Zuge der 500 Mio EUR an geplanten Einsparungen durch den Konzernumbau, den Vorstandschef Ekkehard Schulz erst Ende März verkündet hat, noch gar nicht enthalten, schreibt die Welt.

Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich zu den Informationen laut Zeitung nicht äußern: "An Spekulationen beteiligen wir uns nicht", sagte er. "Der Vorstand der ThyssenKrupp AG wird dem Aufsichtsrat am 13. Mai seine Überlegungen zur neuen Führungsstruktur zur Beschlussfassung vorlegen." Am Sonntag war bei ThyssenKrupp kurzfristig niemand für weitere Details zu erreichen.

Vorstandschef Ekkehard Schulz hatte sich Ende März nach Verhandlungen mit den Gewerkschaften darauf geeinigt, die bisher fünf Sparten auf nur noch zwei rechtlich eigenständige Sparten zu reduzieren. Gleichzeitig mussten zwei Vorstände gehen. Das neue, noch weiter gehende Konzept, würde laut Zeitung einen Kompetenzzuwachs für den Zentralvorstand bedeuten, während die Sparten-Chefs entmachtet würden - genauso wie die Arbeitnehmervertreter.

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