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13.02.2009

ThyssenKrupp: Geschäftsverlauf im 2. Quartal 08/09... (zwei)

Für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres spricht ThyssenKrupp von einer "Geschäfts- und Ergebnisentwicklung auf dem Niveau einer normalen Rezession". Die Ergebnisbeiträge aus dem Werkstoffgeschäft in den Segmenten Stainless und Services sollen sich dabei verbessern.

Für das zweite Halbjahr des Geschäftsjahres spricht ThyssenKrupp von einer "Geschäfts- und Ergebnisentwicklung auf dem Niveau einer normalen Rezession". Die Ergebnisbeiträge aus dem Werkstoffgeschäft in den Segmenten Stainless und Services sollen sich dabei verbessern.

Bei Steel seien nach wie vor Erlösdruck und unauskömmliche Margen, niedrigere Rohstoffkosten und positive Effekte aus laufenden Schritten zur Senkung der Kosten zu erwarten.

Das gute Ergebnis von Technologies solle trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfeldes gehalten werden. Für das Segment Elevator geht der Konzern von einer weiterhin guten Ergebnisentwicklung aus. Bis auf den Bereich Stainless sollen alle Bereiche im laufende Jahr schwarze Zahlen schreiben, sagte Vorstandsvorsitzender Ekkehard Schulz. Auch der Konzern insgesamt werde einen deutlichen Gewinn erzielen.

Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2008/09 sei aber noch nicht möglich. Man könne den Geschäftsverlauf in den kommenden Monaten noch nicht seriös einschätzen. Für 2009/10 geht der Konzern davon aus, dass sich das Geschäft wieder verbessert - und auch an den Langfristzielen für Umsatz und Ergebnis wird festgehalten.

ThyssenKrupp bestätigte, dass im laufenden Jahr deutlich über eine Mrd EUR gespart werden sollen. So werden alle nicht zwingend nötigen Ausgaben in Produktion und Verwaltung eingeschränkt, sämtliche externen Dienstleistungsverträge kritisch analysiert und auch bei Beschaffung und Vertrieb wird gespart.

Ekkehard Schulz erklärte, bis Ende Januar seien im In- und Ausland bereits 2.700 Stellen abgebaut worden, darunter 2.000 Leiharbeiter. Man spreche derzeit mit den Arbeitnehmervertretern über einen weiteren Stellenabbau - eine Größenordnung nannte Schulz dabei nicht.

Zudem konzentriert sich ThyssenKrupp auf Schritte, die die Cash-Position verbessern und das Net Working Capital verringern. So soll die Vorratswirtschaft im Konzern verbessert und das Forderungsmanagement optimiert werden. "Aus heutiger Sicht kann dies den Kapitalbedarf um 2,3 Mrd EUR im Geschäftsjahresvergleich senken", heißt es im Quartalsbericht weiter.

Die Höhe der Netto-Finanzschulden wird nach Einschätzung des Managements bis zum Geschäftsjahresende etwa unverändert bleiben. Sie waren bis zum 31. Dezember 2008 auf 3,514 Mrd EUR angestiegen, das bedeutet eine Zunahme um 1,93 Mrd gegenüber dem 30. September.

Die geplanten Verkäufe im Bereich Services wolle der Konzern wie vorgesehen umsetzen, erklärte Schulz weiter. Bei Industrial Services gebe es eine Reihe von Interessenten, der Verkauf solle bis zum Ende des Geschäftsjahres über die Bühne gehen.

Weit fortgeschritten seien die Verhandlungen bei Camshaft (Nockenwellen). In Verhandlungen mit strategischen Investoren sei man auch bei Steering (Lenksäulen etc.); für das hohen Volumens dieser Transaktion von über 500 Mio EUR sei der Finanzapparat aber derzeit nicht so recht aufnahmefähig.

Webseite: http://www.thyssenkrupp.com DJG/rib/cbr Besuchen Sie unsere neue Webseite http://www.dowjones.de

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