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08.09.2009

ThyssenKrupp vereinbart Zusammenarbeit mit SIAG in Emden

HAMBURG (Dow Jones)--Die ThyssenKrupp Marine Systems und die SIAG Schaaf Industrie AG wollen den Werftstandort Emden zu einem High-Tech-Standort im Bereich der Offshore-Technologie ausbauen. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte die ThyssenKrupp Marine Systems AG am Dienstag mit.

HAMBURG (Dow Jones)--Die ThyssenKrupp Marine Systems und die SIAG Schaaf Industrie AG wollen den Werftstandort Emden zu einem High-Tech-Standort im Bereich der Offshore-Technologie ausbauen. Eine entsprechende Grundsatzvereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte die ThyssenKrupp Marine Systems AG am Dienstag mit.

SIAG, ein Hersteller von Komponenten für Windkraftanlagen, plane am Standort Nordseewerke der ThyssenKrupp Marine Systems in Emden die Produktion von Stahlbaukomponenten für Offshore-Windenergieanlagen.

Ziel sei es, Emden als einzigen Produktions- und Lieferstandort in Europa für Gründungsstrukturen, Türme sowie Maschinen- und Generatorträger mit eigener Verladelogistik und konstruktiver Entwicklung aufzubauen. Hierzu sollen alle Nordseewerke-Mitarbeiter der schiffbaulichen Fertigung im Handels- und Überwassermarineschiffbau sowie auch Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich von SIAG übernommen werden, heiß es weiter.

ThyssenKrupp Marine Systems wolle sich am Standort Emden auf die Engineering- und Reparatur-Aktivitäten für den Marineschiffbau konzentrieren, teilte das Unternehmen weiter mit. Ein Unternehmenssprecher erklärte auf Anfrage von Dow Jones Newswires, dass ThyssenKrupp sich dort verstärkt auf den Bau und die Reparatur von Marine-U-Booten konzentrieren wolle.

Die Nordseewerke und die zur ThyssenKrupp gehörende HDW-Sparte sind Weltmarktführer im Markt für nicht-atomare U-Boote. Der weltweite Schiffbau-Markt leidet aktuell unter erheblichen Überkapazitäten. Neubauaufträge seien fast völlig zum Erliegen gekommen, hieß es als Begründung für die Zusammenarbeit.

Webseiten: www.thyssenkrupp.com www.siag.de Von Jan Hromadko, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mkl/rio

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