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28.11.2008

ThyssenKrupp will Langfristziele ab 2013 erreichen

ESSEN (Dow Jones)--Die ThyssenKrupp AG hofft nach Angaben ihres Finanzvorstands Ulrich Middelmann, dass der Konzern seine Langfristziele ab dem Geschäftsjahr 2012/13 erreichen wird. "Wir haben uns einen Puffer von einem bis anderthalb Jahren gegenüber unserem bisherigen Zeitplan gegeben", sagte er am Freitag am Rande der Bilanzpressekonferenz in Essen.

ESSEN (Dow Jones)--Die ThyssenKrupp AG hofft nach Angaben ihres Finanzvorstands Ulrich Middelmann, dass der Konzern seine Langfristziele ab dem Geschäftsjahr 2012/13 erreichen wird. "Wir haben uns einen Puffer von einem bis anderthalb Jahren gegenüber unserem bisherigen Zeitplan gegeben", sagte er am Freitag am Rande der Bilanzpressekonferenz in Essen.

ThyssenKrupp will dann ein Vorsteuerergebnis vor Sondereffekten von 4 Mrd bis 5 Mrd EUR sowie einen Umsatz von 60 Mrd bis 65 Mrd EUR verbuchen. Derzeit sei noch nicht klar, wie schnell sich das Stahlgeschäft wieder erhole, sagte Middelmann. Er verwies zugleich darauf, dass die Risiken im laufenden Geschäftsjahr aufgrund sinkender Stahlpreise für den Konzern begrenzt seien. 60% bis 65% des Stahls verkaufe ThyssenKrupp über Jahresverträge, die noch bis zum 30. Juni 2009 liefen.

Auf der Pressekonferenz hatte zuvor auch schon der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz betont, es gebe keinen Grund, jetzt die Jahreskontrakte neu zu verhandeln. Er sehe auch keine Produktionsschließungen und Entlassungen im nächsten Jahr. Schulz verwies darauf, dass Investitionen im Volumen von 500 Mio EUR verzögert werden sollen. Betroffen seien eine Vielzahl an kleineren Investitionen.

Nach Angaben von Middelmann stehen für die drei derzeit zum Verkauf vorgesehenen Aktivitäten des Konzerns trotz der Finanzkrise "hochinteressierte Käufer aus der Industrie und aus dem Private-Equity-Bereich" bereit. ThyssenKrupp wolle die drei Verkäufe bis Mitte 2009 abschließen und erwarte dabei Verkaufserlöse von mehr als 1 Mrd EUR.

Dieses Geld stehe dann auch für Zukäufe bereit, sagte der Finanzvorstand. Es sei aber zu erwarten, dass diese Akquisitionen nicht im Stahlbereich stattfinden, sondern eher in den Segmenten Technologies oder Elevator.

Auf der Verkaufsliste von ThyssenKrupp steht derzeit das Nockwellengeschäft in der Automotive-Sparte von Technologies sowie der Bereich Industrial Services. Außerdem will der Konzern im Services-Bereich Special Products einen strategischen Minderheitsaktionär gewinnen, der 40% der Anteile übernimmt.

Webseite: http://www.thyssenkrupp.de/ -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/rio

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