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29.05.2007

Transrapid-Konsortium hat keine Hinweise auf Baustopp in China

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das deutsche Transrapid-Konsortium hat nach eigenen Angaben keine Informationen darüber, dass der geplante Bau einer 170 Kilometer langen Strecke von Schanghai nach Hangzhou vor dem Scheitern steht. "Wir haben keine Hinweise auf einen Stopp des Projekts", sagte eine Sprecherin der ThyssenKrupp Technologies AG. Auch von chinesischer Seite habe es dahingehend keine Hinweise gegeben.

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das deutsche Transrapid-Konsortium hat nach eigenen Angaben keine Informationen darüber, dass der geplante Bau einer 170 Kilometer langen Strecke von Schanghai nach Hangzhou vor dem Scheitern steht. "Wir haben keine Hinweise auf einen Stopp des Projekts", sagte eine Sprecherin der ThyssenKrupp Technologies AG. Auch von chinesischer Seite habe es dahingehend keine Hinweise gegeben.

ThyssenKrupp ist ebenso wie die Siemens AG an dem Konsortium Transrapid International beteiligt. Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete am Wochenende, dass die Arbeiten an dem Projekt weitgehend eingestellt seien, weil Anwohner unter anderem befürchteten, einer zu starken Strahlung ausgesetzt zu sein.

Die ThyssenKrupp-Sprecherin verwies ferner darauf, dass sich das Konsortium beim Transrapid weiter auf den Bau der Strecken in China und in München konzentriere - nicht aber auf eine mögliche 800-Kilometer-Strecke im Iran. Zwar habe ein Münchener Ingenieurbüro tatsächlich für ein solches Projekt im Iran "Aktivitäten entfaltet", sagte die Sprecherin. "Wir sind da aber nicht involviert."

Das Ingenieurbüro Schlegel bestätigte am Dienstag einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung", demzufolge die Firma den Auftrag für eine Machbarkeitsstudie und die Gesamtplanung für eine Schnellbahn-Strecke im Iran erhalten hat. Die iranische Regierung habe 1,5 Mrd USD als Anschubfinanzierung bereit gestellt. Die Schwebebahn solle jährlich bis zu 15 Millionen Pilger vom Großraum Teheran nach Maschhad im Nordosten des Landes bringen.

Webseite: http://www.transrapid.de/

-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13872 14,

andreas.heitker@dowjones.com

DJG/AP/hei/rio

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