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05.02.2009

ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung

Deutsche Bank rechnet weiter mit schwierigen Zeiten

Verluste im Handel mit Kreditproduktion von 3,4 Mrd EUR haben der Deutschen Bank im Jahr 2008 den ersten Jahresverlust in der Nachkriegsgeschichte beschert. Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann gibt auch für das laufende Jahr keine Entwarnung: "Für die nächste Zeit sehen wir weiterhin sehr schwierige Bedingungen für die Weltwirtschaft und damit große Herausforderungen für unsere Kunden wie auch für unsere Branche", sagte er bei Vorlage der Zahlen am Donnerstag.

BMW will 2009 in Russland 20.000 Fahrzeuge verkaufen

Die BMW AG will trotz der Absatzflaute im laufenden Jahr einen neuen Verkaufsrekord in Russland aufstellen. "2009 wollen wir die Schwelle von 20.000 verkauften Fahrzeugen der Marken BMW und MINI überschreiten", erklärte der Vertriebsvorstand des Münchener Konzerns, Ian Robertson. Im vergangenen Jahr hatte der DAX-Konzern in dem aufstrebenden Markt mit 19.236 Wagen knapp ein Drittel mehr verkauft als 2007.

IDS Scheer verzeichnet 2008 Ergebnisrückgang

Die IDS Scheer AG hat im Geschäftsjahr 2008 wie erwartet einen Ergebnisrückgang verzeichnet. Wie das in Saarbrücken ansässige Software- und Beratungsunternehmen mitteilte, sank das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (EBITA) auf 16,4 Mio EUR von 39,6 Mio EUR im Vorjahr. Belastet wurde es dabei von Restrukturierungsaufwendungen. Der Umsatz erreichte 399,1 (Vorjahr: 393,5) Mio EUR

Swiss Re rechnet für 2008 mit Milliarden-Verlust

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat infolge der Finanzkrise im Geschäftsjahr 2008 einen Nettoverlust von rund 1 Mrd CHF verbucht. Jetzt werde eine Kapitalerhöhung von 2 Mrd CHF erwogen, teilte der Rückversicherer mit Sitz in Zürich mit. Der US-Investor Warren Buffett werde über seine Gesellschaft Berkshire Hathaway Inc der Swiss Re zudem eine Kapitalspritze von 3 Mrd CHF zuführen.

Santander-Nettogewinn fällt im 4. Quartal um 22%

Die Banco Santander SA hat im vierten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns um 22% auf 1,94 Mrd EUR verzeichnet. Hohe Abschreibungen und eine Entschädigung von 500 Mio EUR für Kunden, die durch das Schneeballsystem beim Vermögensverwalter Bernard L. Madoff geschädigt wurden, hätten das Ergebnis belastet, teilte die spanische Bank mit.

TUI Travel zuversichtlich Ziele 08/09 zu erreichen

Die TUI Travel plc, Crawley, zeigt sich weiterhin zuversichtlich für den Verlauf des Geschäftsjahres 2008/09 (30.September). Das Unternehmen sei weiterhin gut aufgestellt, um die selbstgesteckten Ziele in diesem Geschäftsjahr zu erreichen, teilte die Touristiktochter der TUI AG, Hannover, mit. Details zu den Zielen wurden allerdings auch weiterhin nicht genannt.

Air Berlin bestätigt Gespräche über TUIfly

Die Air Berlin plc, Rickmansworth, hat Gespräche mit der TUI Travel plc, Crawley, über deren deutsche Flugtochter TUIfly bestätigt. Es gebe aber noch keine Entscheidungen, fügte Air-Berlin-Sprecher Hans-Christoph Noack auf Anfrage von Dow Jones Newswires hinzu.

Dubai storniert Bestellung von 16 Boeing-Dreamlinern - WSJ

Die Leasingfirma LCAL aus Dubai hat 16 der von ihr bestellten 21 Flugzeuge des Typs 787 Dreamliner beim US-Flugzeughersteller Boeing wieder storniert. Mit dieser Mitteilung verlor die Boeing Co, Chicago, zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage Aufträge für das neue Flugzeug, dessen Markteinführung sich deutlich verspätet. Vergangene Woche hatte bereits die russische Fluggesellschaft S7 die von ihr georderten 15 Dreamliner wieder abbestellt, wie das "Wall Street Journal (WSJ) weiter berichtet.

Unilever will keine Prognose für 2009 abgeben

Der Konsumgüterkonzern Unilever hat im vierten Quartal zwar Gewinn und Umsatz erhöht, mit dem Verzicht auf einen Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung allerdings die Marktteilnehmer verunsichert. Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld lasse Aussagen über die Geschäftsentwicklung 2009 oder die Bestätigung der Ziele für 2010 nicht zu. Am Aktienmarkt sorgten diese Informationen für Kursverluste der Aktie. Analysten reagierten enttäuscht auf die Äußerungen zum Ausblick.

Airbus will mit Ryanair nicht über Flugzeugorder verhandeln - FT

Der Flugzeugbauer Airbus lässt sich einem Zeitungsbericht zufolge von der irischen Billigfluggesellschaft Ryanair nicht in einen Preiswettbewerb mit dem US-Rivalen Boeing hineinziehen. Airbus sei nicht bereit, Rabatte in dem Umfang zu gewähren, wie Ryanair sie wünsche, schreibt die "Financial Times" (FT). Bei dem Geschäft geht es um einen Milliardenauftrag für mehrere hundert Kurzstreckenflugzeuge.

US-Autozulieferer wollen Staatshilfen von 25 Mrd USD

Nach den US-Autoherstellern haben nun auch die Zulieferer in den USA staatliche Unterstützung beantragt. Der Branchenverband Motor & Equipment Manufacturers Association (MEMA) hat in dieser Woche einen Antrag für staatliche Hilfen im Volumen von insgesamt 25,5 Mrd USD beim US-Finanzministerium eingereicht. Ohne sofortige Unterstützung für die Kfz-Zulieferer stehe ein massiver Arbeitsplatzabbau und der mögliche Zusammenbruch der gesamten US-Automobilindustrie bevor, heißt es in dem Dokument, in das Dow Jones Newswires Einsicht hatte.

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